Johannes Hilser

Impuls zum Gottesdienst am 19. Juni 2021

Anlass: Gemeinsame Tagung des Coreteams

Intension: Aufbruch > Sendung in die Welt gesendet > Christ sein bedeutet sein Charisma für andere Menschen einbringen

Markus 6,7-13

Jesus schickt seine Jünger zu den Menschen

7 Jesus rief seine zwölf Jünger zu sich. Jeweils zu zweit sollten sie in seinem Auftrag durch das ganze Land ziehen. Er gab ihnen die Vollmacht, böse Geister auszutreiben. 8 Jesus befahl ihnen, nichts als ihren Wanderstock mit auf den Weg zu nehmen. Sie sollten ganz von Gott abhängig sein, keine Reiseverpflegung, keine Tasche und kein Geld bei sich haben. 9 Nur Sandalen durften sie tragen, aber selbst auf Kleider zum Wechseln mussten sie verzichten. 10 «Wenn ihr in ein Haus kommt», fügte er hinzu, «dann bleibt in diesem Haus, bis ihr weiterzieht. 11 Will man euch irgendwo nicht aufnehmen und eure Botschaft nicht hören, so geht weiter und kümmert euch nicht mehr um diese Leute. Sie müssen ihr Verhalten einmal selbst verantworten.

Wir werden ausgesendet; —

Was war es heute für ein beeindruckender Tag:

Da treffen sich  Menschen, aus verschiedenen Himmelsrichtungen; sie kennen sich mehr oder weniger; jeder von uns hat seinen eigenen Hintergrund, sein eigenes Leben.—-

Aber wir verfolgen ein gemeinsames Ziel:—–

Aufbruch.

Gesandt werden.

Das eigene Charisma für die Gemeinschaft leben.

Es könnte nicht biblischer sein. —

Wir werden zu Aposteln im 21. Jahrhundert. In die Welt hinaus gesendet. Geht hin zu Menschen.

Verkündet das Wort das befreit und ewiges Leben schenkt.

Gott macht uns zu Bauern, die ein riesiges Ackerland bewirtschaften sollen. Samen aussähen, in der Hoffnung auf Ernte.

Wir werden zu Menschenfischern gemacht. Jeder von uns kehrt nachher wieder dorthin zurück, wo er gebraucht wird; zur Familie, zu Freunden und zu Menschen, die uns gerade benötigen.

Ist das nicht ein unbeschreibliches Glück?

Jeder einzelne von uns ist von Gott gewollt, — jeder einzelne, jeder, so wie er ist.

Wir dürfen helfen, Gutes tun, wir dürfen begeistern und trösten.

Ja, wir werden ausgesendet in eine Welt die nicht nur Gutes und Schönes für uns parat hält, nein, viele Menschen werden uns auch verachten oder voller Mitleid belächeln.

Aber das darf uns nicht davon abhalten unseren Weg weiterzugehen!

Wir werden von Menschen angenommen oder abgestoßen,

aber wir werden diesen Weg, in Gottes Namen, gehen!

Aufbruch!—

In eine unbekannte Zeit.

Welch ein Glück, dass Gott unsere Wege begleitet.

Und wenn wir wieder einmal an einem Punkt gescheitert sind und am Boden in die Knie gehen, dann bleiben wir nicht kniend am Boden liegen und jammern, sondern wir erheben uns wieder, stehen auf.

Im Vertrauen auf einen beschützenden und liebenden Gott gehen wir alle unseren Weg weiter.

Wie war es mit der Erzählung von den zwei Spuren im Sand?

Ein Mensch sah zwei Spuren im Sand. Gott und ein Mensch.

Da sagte der Mensch zu Gott: Und als es mir schlecht gegangen ist war es nur noch eine Spur. Warum hast du mich verlassen, Gott?

Gott antwortete: Warum soll ich dich verlassen haben?

Diese eine Spur, da habe ich dich getragen!

Nicht nach dem WARUM fragen, sondern glauben denn Gott trägt uns gerade dann wenn wir es nicht glauben wollen.—-

Lasst uns zusammen aufbrechen und voller Freude, Überzeugung und innerem Feuer das gottgeschenkte Feld bearbeiten. Im Namen unseres Herrn, der uns immer begrleitet. Amen.

Johannes Hilser neuer Dozent für Prävention mit folgenden Schwerpunkten:

Biografische Reflexion – Psychohygiene – Selbstschutz

Fallbearbeitung und Risikoeinschätzung

Formen von sexueller Gewalt in Institutionen

Institutionelle Schutzkonzepte

Präventionsordnungen, Verpflichtungserklärungen, Verhaltenscodices

Spezifika spezieller Berufsrollen

Täterstrategien – Psychodynamik von Betroffenen

Verhalten im Vermutungsfall – Gesprächstraining

ERNENNUNG 

09.05.2021

Generalvikar

Oliver van Meeren