Liturgischer Kalender

Jahreskalender

Monatskalender

Kirche1

I. Hochgebet 

Einleitungsdialog

  • Priester: Der Herr sei mit euch.
    Alle: Und mit deinem Geiste.
  • P: Erhebet die Herzen.
    A: Wir haben sie beim Herrn.
  • P: Lasset uns danken dem Herrn, unserm Gott.
    A: Das ist würdig und recht.

Präfation

Sanctus

  • A: Heilig, heilig, heilig
    Gott, Herr aller Mächte und Gewalten.
    Erfüllt sind Himmel und Erde von deiner Herrlichkeit.
    Hosanna in der Höhe.
    Hochgelobt sei, der da kommt im Namen des Herrn.
    Hosanna in der Höhe.

Te igitur

  • P: Dich, gütiger Vater, bitten wir durch deinen Sohn, unseren Herrn Jesus Christus:
    Nimm diese heiligen, makellosen Opfergaben an und segne sie.
  • Wir bringen sie dar vor allem für deine heilige katholische Kirche verbunden (mit deinem Diener und Zeichen der Einheit der Katholischen Kirche, Papst Franziskus), mit unserem +Missionsbischof Thomas und mit allen, die Sorge tragen für den rechten, katholischen und apostolischen Glauben.
    Schenke deiner Kirche Frieden und Einheit, behüte und leite sie auf der ganzen Erde.
  • Gedenke deiner Diener und Dienerinnen N. und aller, die hier versammelt sind. Herr, du kennst ihren Glauben und ihre Hingabe; für sie bringen wir dieses Opfer des Lobes dar, und sie selber weihen es dir für sich und für alle, die ihnen verbunden sind, für ihre Erlösung und für ihre Hoffnung auf das unverlierbare Heil. Vor dich, den ewigen, lebendigen und wahren Gott, bringen sie ihre Gebete und Gaben.
  • (Unter der Woche:) In Gemeinschaft mit der ganzen Kirche gedenken wir deiner Heiligen.
  • (An Sonntagen:) In Gemeinschaft mit der ganzen Kirche feiern wir den ersten Tag der Woche als den Tag, an dem Christus von den Toten erstanden ist, und gedenken deiner Heiligen:
  • Wir ehren vor allem Maria, die glorreiche, Mutter unseres Herrn und Gottes Jesus Christus. Wir ehren ihren Bräutigam, den heiligen Josef; deine heiligen Apostelund Märtyrer:
    Petrus und Paulus, Andreas (Jakobus, Johannes, Thomas, Jakobus, Philippus, Bartholomäus, Matthäus, Simon und Thaddäus, Linus, Kletus, Klemens, Xystus, Kornelius, Cyprianus, Laurentius, Chrysogonus, Johannes und Paulus, Kosmas und Damianus) und alle deine Heiligen;
    blicke auf ihr heiliges Leben und Sterben und gewähre uns auf ihre Fürsprache in allem deine Hilfe und deinen Schutz.
  • Nimm gnädig an, o Gott, diese Gaben deiner Diener und deiner ganzen Gemeinde; ordne unsere Tage in deinem Frieden, rette uns vor dem ewigen Verderben und nimm uns auf in die Schar deiner Erwählten.

Gabenepiklese

  • P: Schenke, o Gott, diesen Gaben Segenin Fülle und nimm sie zu eigen an.
    Mache sie uns zum wahren Opfer im Geiste, das dir wohlg efällt:
    zum Leib und Blut deines geliebten Sohnes, unseres Herrn Jesus Christus.

Einsetzungsworte

  • P: Am Abend vor seinem Leiden nahm er das Brot in seine heiligen und ehrwürdigen Hände, erhob die Augen zum Himmel, zu dir, seinem Vater, dem allmächtigen Gott, sagte dir Lob und Dank, brach das Brot, reichte es seinen Jüngern und sprach:
  • Nehmet und esset alle davon: Das ist mein Leib, der für euch hingegeben wird.
  • Ebenso nahm er nach dem Mahl diesen erhabenen Kelch in seine heiligen und ehrwürdigen Hände, sagte dir Lob und Dank, reichte den Kelch seinen Jüngern und sprach:
  • Nehmet und trinket alle daraus:
    Das ist der Kelch des neuen und ewigen Bundes, mein Blut, das für euch und für alle vergossen wird zur Vergebung der Sünden.
    Tut dies zu meinem Gedächtnis.

Akklamation nach den Einsetzungsworten

  • P: Geheimnis des Glaubens.
    A: Deinen Tod, o Herr, verkünden wir,
    und deine Auferstehung preisen wir,
    bis du kommst in Herrlichkeit.

Anamnese, Darbringung, Epiklese

  • P: Darum, gütiger Vater, feiern wir, deine Diener und dein heiliges Volk, das Gedächtnisdeines Sohnes, unseres Herrn Jesus Christus.
    Wir verkünden sein heilbringendes Leiden, seine Auferstehung von den Toten und seine glorreiche Himmelfahrt.
    So bringen wir aus den Gaben, die du uns geschenkt hast, dir, dem erhabenen Gott, die reine, heilige und makellose Opfergabe dar:
    das Brot des Lebens und den Kelch des ewigen Heiles.
  • Blicke versöhnt darauf nieder und nimm sie an wie einst die Gaben deines gerechten Dieners Abel, wie das Opfer unseres Vaters Abraham, wie die heilige Gabe, das reine Opfer deines Hohenpriesters Melchisedech.
  • Wir bitten dich, allmächtiger Gott:
    Dein heiliger Engeltrage diese Opfergabe auf deinen himmlischen Altar vor deine göttliche Herrlichkeit;
    und wenn wir durch unsere Teilnahme am Altar den heiligen Leib und das Blut deines Sohnes empfangen, erfülle uns mit aller Gnade und allem Segen des Himmels.

Intercessiones

  • P: Gedenke auch deiner Diener und Dienerinnen (N. und N.), die uns vorausgegangen sind, bezeichnet mit dem Siegel des Glaubens, und die nun ruhen in Frieden.
    Wir bitten dich: Führe sie und alle, die in Christus entschlafen sind, in das Land der Verheißung, des Lichtes und des Friedens.
  • Auch uns, deinen sündigen Dieners, die auf deine reiche Barmherzigkeit hoffen, gib Anteil und Gemeinschaft mit deinen heiligen Aposteln und Märtyrern:
    Johannes, Stephanus, Mattias, Barnabas(Ignatius, Alexander, Marzellinus, Petrus, Felizitas, Perpetua, Agatha, Luzia, Agnes, Cäcilia, Anastasia) und mit allen deinen Heiligen;
    wäge nicht unser Verdienst, sondern schenke gnädig Verzeihung und gib uns mit ihnen das Erbe des Himmels.
  • Darum bitten wir dich durch unseren Herrn Jesus Christus.
    Denn durch ihn erschaffst du immerfort all diese guten Gaben, gibst ihnen Leben und Weihe und spendest sie uns.

Doxologie

  • P: Durch ihn und mit ihm und in ihm ist dir, Gott, allmächtiger Vater, in der Einheit des Heiligen Geistes alle Herrlichkeit und Ehre jetzt und in Ewigkeit.
  • A: Amen.

II. Hochgebet 

Einleitungsdialog

  • Priester: Der Herr sei mit euch.
    Alle: Und mit deinem Geiste.
  • P: Erhebet die Herzen.
    A: Wir haben sie beim Herrn.
  • P: Lasset uns danken dem Herrn, unserm Gott.
    A: Das ist würdig und recht.

Präfation

  • P: In Wahrheit ist es würdig und recht, dir, Herr, Heiliger Vater, immer und überall zu danken durch deinen geliebten Sohn Jesus Christus. Er ist dein Wort, durch ihn hast du alles erschaffen. Ihn hast du gesandt als unseren Erlöser und Heiland: Er ist Mensch geworden durch den Heiligen Geist, geboren von der Maria. Um deinen Ratschluss zu erfüllen und dir ein heiliges Volk zu erwerben, hat er sterbend die Arme ausgebreitet am Holze des Kreuzes. Er hat die Macht des Todes gebrochen und die Auferstehung kundgetan. Darum preisen wir dich mit allen Engeln und Heiligen und singen vereint mit ihnen das Lob deiner Herrlichkeit.

Sanctus

  • A: Heilig, heilig, heilig
    Gott, Herr aller Mächte und Gewalten.
    Erfüllt sind Himmel und Erde von deiner Herrlichkeit.
    Hosanna in der Höhe.
    Hochgelobt sei, der da kommt im Namen des Herrn.
    Hosanna in der Höhe.

Postsanctus, Gabenepiklese

  • (an Wochentagen:)
    P: Ja, du bist heilig, großer Gott,
    du bist der Quell aller Heiligkeit.
    Darum bitten wir dich:
  • (an Sonntagen:)
    Darum kommen wir vor dein Angesicht
    und feiern in Gemeinschaft mit der ganzen Kirche
    den ersten Tag der Woche als den Tag,
    an dem Christus von den Toten erstanden ist.
    Durch ihn, den du zu deiner Rechten erhöht hast,
    bitten wir dich:
  • Sende deinen Geist auf diese Gaben herab und heilige sie, damit sie uns werden Leib und Blut deines Sohnes, unseres Herrn Jesus Christus.

Einsetzungsworte

P: Denn am Abend, an dem er ausgeliefert wurde und sich aus freiem Willen dem Leiden unterwarf, nahm er das Brot und sagte Dank, brach es, reichte es seinen Jüngern und sprach:

  • Nehmet und esset alle davon: Das ist mein Leib, der für euch hingegeben wird.
  • Ebenso nahm er nach dem Mahl den Kelch, dankte wiederum, reichte ihn seinen Jüngern und sprach:
  • Nehmet und trinket alle daraus: Das ist der Kelch des neuen und ewigen Bundes, mein Blut, das für euch und für alle vergossen wird zur Vergebung der Sünden. Tut dies zu meinem Gedächtnis.
  • Akklamation nach den Einsetzungsworten
  • P: Geheimnis des Glaubens.
    A: Deinen Tod, o Herr, verkünden wir,
    und deine Auferstehung preisen wir,
    bis du kommst in Herrlichkeit.

Anamnese, Darbringung, Epiklese

  • P: Darum, gütiger Vater, feiern wir das Gedächtnis des Todes und der Auferstehung deines Sohnes und bringen dir so das Brot des Lebens und den Kelch des Heiles
    Wir danken dir, dass du uns berufen hast, vor dir zu stehen und dir zu dienen.
    Wir bitten dich: Schenke uns Anteil an Christi Leib und Blut und lass uns eins werden durch den Heiligen Geist.

Intercessiones

  • P: Gedenke deiner Kirche auf der ganzen Erde und vollende dein Volk in der Liebe, vereint mit (dem Zeichen der Einheit der Katholischen Kirche – Papst Franziskus), unserem +Missionsbischof Thomas und allen Bischöfen, unseren Priestern und Diakonen und mit allen, die zum Dienst in der Kirche bestellt sind.
  • Gedenke (aller) unserer Brüder und Schwestern, die entschlafen sind in der Hoffnung, dass sie auferstehen. Nimm sie und alle, die in deiner Gnade aus dieser Welt geschieden sind, in dein Reich auf, wo sie dich schauen von Angesicht zu Angesicht.
  • Vater, erbarme dich über uns alle, damit uns das ewige Leben zuteil wird in der Gemeinschaft mit der Gottesmutter Maria, mit deinen Aposteln und mit allen, die bei dir Gnade gefunden haben von Anbeginn der Welt, dass wir dich loben und preisen durch deinen Sohn Jesus Christus.

Doxologie

  • P: Durch ihn und mit ihm und in ihm ist dir, Gott, allmächtiger Vater, in der Einheit des Heiligen Geistes alle Herrlichkeit und Ehre jetzt und in Ewigkeit.
  • A: Amen

III. Hochgebet

Einleitungsdialog

  • Priester: Der Herr sei mit euch.
    Alle: Und mit deinem Geiste.
  • P: Erhebet die Herzen.
    A: Wir haben sie beim Herrn.
  • P: Lasset uns danken dem Herrn, unserm Gott.
    A: Das ist würdig und recht.

Präfation

Sanctus

  • A: Heilig, heilig, heilig
    Gott, Herr aller Mächte und Gewalten.
    Erfüllt sind Himmel und Erde von deiner Herrlichkeit.
    Hosanna in der Höhe.
    Hochgelobt sei, der da kommt im Namen des Herrn.
    Hosanna in der Höhe.

Postsanctus, Gabenepiklese

  • P: Ja, du bist heilig, großer Gott, und alle deine Werke verkünden dein Lob.
    Denn durch deinen Sohn, unseren Herrn Jesus Christus, und in der Kraft des Heiligen Geisteserfüllst du die ganze Schöpfung mit Leben und Gnade.
    Bis ans Ende der Zeiten versammelst du dir ein Volk, damit deinem Namen das reine Opfer dargebracht werde vom Aufgang der Sonne bis zum Untergang.
  • (unter der Woche)
    (Darum bitten wir dich, allmächtiger Gott:)
  • (an Sonntagen)
    Darum kommen wir vor dein Angesicht
    und feiern in Gemeinschaft mit der ganzen Kirche
    den ersten Tag der Woche als den Tag,
    an dem Christus von den Toten erstanden
    Durch ihn, den du zu deiner Rechten erhöht hast,
    bitten wir dich, allmächtiger Gott:
  • (von der Osternacht bis zum Weißen Sonntag)
    Darum kommen wir vor dein Angesicht
    und feiern in Gemeinschaft mit der ganzen Kirche
    (die hochheilige Nacht) das Hochfest
    der Auferstehung unseres Herrn Jesus Christus.
    Durch ihn, der zu deiner Rechten erhöht ist,
    bitten wir dich, allmächtiger Gott:
  • Heilige unsere Gaben durch deinen Geist,
    damit sie uns werden Leib und Blut deines Sohnes, unseres Herrn Jesus Christus,
    der uns aufgetragen hat, dieses Geheimnis zu feiern.

Einsetzungsworte

  • P: Denn in der Nacht, da er verraten wurde, nahm er das Brot und sagte Dank, brach es, reichte es seinen Jüngern und sprach:
  • Nehmet und esset alle davon: Das ist mein Leib, der für euch hingegeben wird.
  • Ebenso nahm er nach dem Mahl den Kelch, dankte wiederum, reichte ihn seinen Jüngern und sprach:
  • Nehmet und trinket alle daraus: Das ist der Kelch des neuen und ewigen Bundes, mein Blut, das für euch und für alle vergossen wird zur Vergebung der Sünden. Tut dies zu meinem Gedächtnis.

Akklamation nach den Einsetzungsworten

  • P: Geheimnis des Glaubens.
    A: Deinen Tod, o Herr, verkünden wir,
    und deine Auferstehung preisen wir,
    bis du kommst in Herrlichkeit.

Anamnese, Darbringung, Epiklese

  • P: Darum, gütiger Vater, feiern wir das Gedächtnis deines Sohnes: Wir verkünden sein heilbringendes Leiden, seine glorreiche Auferstehung und Himmelfahrt und erwarten seine Wiederkunft.
  • So bringen wir dir mit Lob und Dank dieses heilige und lebendige Opfer Schau gütig auf die Gabe deiner Kirche. Denn sie stellt dir das Lamm vor Augen, das geopfert wurde und uns nach deinem Willen mit dir versöhnt hat. Stärke uns durch den Leib und das Blut deines Sohnes und erfülle uns mit seinem Heiligen Geist, damit wir ein Leib und ein Geist werden in Christus.

Intercessiones

  • P: Er mache uns auf immer zu einer Gabe, die dir wohl gefällt, damit wir das verheißene Erbe erlangen mit deinen Auserwählten,
    mit der Gottesmutter Maria, mit deinen Aposteln und Märtyrern (mit dem – der – heiligen N.: Tagesheiliger oder Patron)
    und mit allen Heiligen, auf deren Fürsprache wir vertrauen.
  • Barmherziger Gott, wir bitten dich:
    Dieses Opfer unserer Versöhnung bringe der ganzen Welt Frieden und Heil.
    Beschütze deine Kirche auf ihrem Weg durch die Zeit und stärke sie im Glauben und in der Liebe:
    vereint mit (dem Zeichen der Einheit der Katholischen Kirche – Papst Franziskus),
    unserem +Missionsbischof Thomas und die Gemeinschaft der Bischöfe,
    unsere Priester und Diakone,
    alle, die zum Dienst in der Kirche bestellt sind,
    und das ganze Volk deiner Erlösten.
  • (In einer Messe für Verstorbene:)
    Erbarme dich unseres Bruders N.
    (unserer Schwester N.),
    den (die) du aus dieser Welt zu dir gerufen hast.
    Durch die Taufe gehörte er (sie) Christus an,
    ihm ist er (sie) gleich geworden im Tod:
    gib ihm (ihr) auch Anteil an der Auferstehung,
    wenn Christus die Toten auferweckt
    und unseren irdischen Leib
    seinem verklärten Leib ähnlich macht.
  • Erhöre, gütiger Vater, die Gebete der hier versammelten Gemeinde und führe zu dir auch alle deine Söhne und Töchter, die noch fern sind von dir.
    Erbarme dich (aller) unserer verstorbenen Brüder und Schwestern und aller, die in deiner Gnade aus dieser Welt geschieden sind.
    Nimm sie auf in deine Herrlichkeit.
    Und mit ihnen lass auch uns, wie du verheißen hast, zu Tische sitzen in deinem Reich.
  • Darum bitten wir dich durch unseren Herrn Jesus Christus. Denn durch ihn schenkst du der Welt alle guten Gaben.

Doxologie

  • P: Durch ihn und mit ihm und in ihm ist dir, Gott, allmächtiger Vater, in der Einheit des Heiligen Geistes alle Herrlichkeit und Ehre jetzt und in Ewigkeit.
  • A: Amen.

VI. Hochgebet

Einleitungsdialog

  • Priester: Der Herr sei mit euch.
    Alle: Und mit deinem Geiste.
  • P: Erhebet die Herzen.
    A: Wir haben sie beim Herrn.
  • P: Lasset uns danken dem Herrn, unserm Gott.
    A: Das ist würdig und recht.

Präfation

  • In Wahrheit ist es würdig,
    dir zu danken, Heiliger Vater.
    Es ist recht, dich zu preisen.
    Denn du allein
    bist der lebendige und wahre Gott.
    Du bist vor den Zeiten und lebst in Ewigkeit.
    Du wohnst in unzugänglichem Lichte.
    Alles hast du erschaffen,
    denn du bist die Liebe
    und der Ursprung des Lebens.
    Du erfüllst deine Geschöpfe mit Segen
    und erfreust sie alle
    mit dem Glanz deines Lichtes.
    Vor dir stehen die Scharen der Engel
    und schauen dein Angesicht.
    Sie dienen dir Tag und Nacht,
    nie endet ihr Lobgesang.
    Mit ihnen preisen auch wir deinen Namen,
    durch unseren Mund rühmen dich alle Geschöpfe
    und künden voll Freude
    das Lob deiner Herrlichkeit:

Sanctus

  • A: Heilig, heilig, heilig
    Gott, Herr aller Mächte und Gewalten.
    Erfüllt sind Himmel und Erde von deiner Herrlichkeit.
    Hosanna in der Höhe.
    Hochgelobt sei, der da kommt im Namen des Herrn.
    Hosanna in der Höhe.

Postsanctus

  • Wir preisen dich, Heiliger Vater,
    denn groß bist du,
    und alle deine Werke
    künden deine Weisheit und Liebe.
    Den Menschen hast du nach deinem Bild geschaffen
    und ihm die Sorge für die ganze Welt anvertraut.
    Über alle Geschöpfe sollte er herrschen
    und allein dir, seinem Schöpfer, dienen.
  • Als er im Ungehorsam deine Freundschaft verlor
    und der Macht des Todes verfiel,
    hast du ihn dennoch nicht verlassen,
    sondern voll Erbarmen allen geholfen,
    dich zu suchen und zu finden.
  • Immer wieder hast du den Menschen deinen Bund angeboten
    und sie durch die Propheten gelehrt, das Heil zu erwarten.
  • So sehr hast du die Welt geliebt, Heiliger Vater,
    dass du deinen eingeborenen Sohn als Rettergesandt hast,
    nachdem die Fülle der Zeiten gekommen war.
  • Er ist Mensch geworden durch den Heiligen Geist,
    geboren von Maria.
    Er hat wie wir als Mensch gelebt,
    in allem uns gleich außer der Sünde.
  • Den Armen verkündete er die Botschaft vom Heil,
    den Gefangenen Freiheit, den Trauernden Freude.
  • Um deinen Ratschluss zu erfüllen,
    hat er sich dem Tod überliefert,
    durch seine Auferstehung den Tod bezwungen
    und das Leben neu geschaffen.
  • Damit wir nicht mehr uns selber leben, sondern ihm,
    der für uns gestorben und auferstanden ist,
    hat er von dir, Vater,
    als erste Gabe für alle, die glauben,
    den Heiligen Geist gesandt,
    der das Werk deines Sohnes auf Erden weiterführt
    und alle Heiligung vollendet.

Gabenepiklese

  • So bitten wir dich, Vater:
    der Geist heilige diese Gaben,
    damit sie uns werden Leib und Blut
    unseres Herrn Jesus Christus,
    der uns die Feier dieses Geheimnisses
    aufgetragen hat
    als Zeichen des ewigen Bundes.

Einsetzungsworte

  • Da er die Seinen liebte, die in der Welt waren,
    liebte er sie bis zur Vollendung.
    Und als die Stunde kam,
    da er von Dir verherrlicht werden sollte,
    nahm er beim Mahl das Brot und sagte Dank,
    brach das Brot,
    reichte es seinen Jüngern und sprach:
  • Nehmet und esset alle davon: Das ist mein Leib, der für euch hingegeben wird.
  • Ebenso nahm er den Kelch mit Wein,
    dankte wiederum,
    reichte den Kelch seinen Jüngern und sprach:
  • Nehmet und trinket alle daraus:
    Das ist der Kelch des neuen und ewigen Bundes, mein Blut, das für euch und für alle vergossen wird zur Vergebung der Sünden.
    Tut dies zu meinem Gedächtnis.

Akklamation nach den Einsetzungsworten

  • P: Geheimnis des Glaubens.
    A: Deinen Tod, o Herr, verkünden wir,
    und deine Auferstehung preisen wir,
    bis du kommst in Herrlichkeit.

Anamnese, Darbringung, Epiklese

  • Darum, gütiger Vater, feiern wir das Gedächtnis unserer Erlösung.
    Wir verkünden den Tod deines Sohnes und sein Hinabsteigen zu den Vätern,
    bekennen seine Auferstehung und Himmelfahrt und erwarten sein Kommen in Herrlichkeit.
    So bringen wir dir seinen Leib und sein Blut dar,
    das Opfer, das dir wohlgefällt und der ganzen Welt Heil bringt.
  • Sieh her auf die Opfergabe, die du selber deiner Kirche bereitet hast,
    und gib, dass alle, die Anteil erhalten an dem einen Brot und dem einen Kelch,
    ein Leib werden im Heiligen Geist, eine lebendige Opfergabe in Christus
    zum Lob deiner Herrlichkeit.

Intercessiones

  • Herr, gedenke aller, für deren Heil wir das Opfer darbringen.
    Wir bitten dich für das Zeichen der Einheit der Katholischen Kirche Papst Franziskus.,
    unsern +Missionsbischof Thomas. und die Gemeinschaft der Bischöfe,
    für unsere Priester und Diakone
    und für alle, die zum Dienst in der Kirche bestellt sind,
    für alle, die ihre Gaben spenden,
    für die hier versammelte Gemeinde,
    für dein ganzes Volk
    und für alle Menschen, die mit lauterem Herzen dich suchen.
  • Wir empfehlen dir auch jene, die im Frieden Christi heimgegangen sind,
    und alle Verstorbenen, um deren Glauben niemand weiß als du.
    Gütiger Vater, gedenke dass wir deine Kinder sind,
    und schenke uns allen das Erbe des Himmels
    in Gemeinschaft mit der seligen Jungfrau und Gottesmutter Maria,
    mit deinen Aposteln und mit allen Heiligen. Und wenn die ganze Schöpfung von der Verderbnis der Sünde und des Todes befreit ist,
    lass uns zusammen mit ihr dich verherrlichen in deinem Reich
    durch unseren Herrn Jesus Christus.
  • Denn durch ihn schenkst du der Welt alle guten Gaben.

Doxologie

  • P: Durch ihn und mit ihm und in ihm ist dir, Gott, allmächtiger Vater, in der Einheit des Heiligen Geistes alle Herrlichkeit und Ehre jetzt und in Ewigkeit.
  • A: Amen.

Texte des Trauritus

Fragen nach der Bereitschaft zur christlichen Ehe


Der Zelebrant wendet sich an die Brautleute:

Liebes Brautpaar! Sie sind in dieser entscheidenden Stunde Ihres Lebens nicht allein. Sie sind umgeben von Menschen, die Ihnen nahestehen. Sie dürfen die Gewißheit haben, daß Sie mit dieser (unserer) Gemeinde und mit allen Christen in der Gemeinschaft der Kirche verbunden sind. Zugleich sollen Sie wissen: Gott ist bei Ihnen. Er ist der Gott Ihres Lebens und Ihrer Liebe. Er heiligt Ihre Liebe und vereint Sie zu einem untrennbaren Lebensbund. Ich bitte Sie zuvor, öffentlich zu bekunden, daß Sie zu dieser christlichen Ehe entschlossen sind.

Der Zelebrant fragt zuerst den Bräutigam, dann die Braut:

Zelebrant: N., ich frage Sie: Sind Sie hierhergekommen, um nach reiflicher Überlegung und aus freiem Entschluß mit Ihrer Braut N. / Ihrem Bräutigam N. den Bund der Ehe zu schließen:

Bräutigam/Braut: Ja.

Zelebrant: Wollen Sie Ihre Frau/Ihren Mann lieben und achten und ihr/ihm die Treue halten alle Tage ihres/seines Lebens?

Bräutigam/Braut: Ja.

Die folgenden Fragen richtet der Zelebrant an beide Brautleute gemeinsam.

Zelebrant: Sind Sie beide bereit, die Kinder anzunehmen, die Gott Ihnen schenken will, und sie im Geist Christi und seiner Kirche zu erziehen?

Braut und Bräutigam: Ja.


Zelebrant: Sind Sie beide bereit, als christliche Eheleute Mitverantwortung in der Kirche und in der Welt zu übernehmen?

Bräutigam und Braut: Ja.


Segnung der Ringe

Vor der Eheschließung werden die Ringe gesegnet.

Der Zelebrant wendet sich an die Brautleute mit folgenden oder ähnlichen Worten:

Zelebrant:
 Sie sind also beide zur christlichen Ehe bereit. Bevor Sie den Bund der Ehe schließen, werden die Ringe gesegnet, die Sie einander anstecken werden.

Die Ringe werden vor den Zelebranten gebracht. Er spricht darüber eines der folgenden Segensgebete. Anschließend kann er die Ringe mit Weihwasser besprengen.

Zelebrant: Herr und Gott, du bist menschlichen Augen verborgen, aber dennoch in unserer Welt zugegen. Wir danken dir, daß du uns deine Nähe schenkst, wo Menschen einander lieben. Segne diese Ringe, segne diese Brautleute, die sie als Zeichen ihrer Liebe und Treue tragen werden. Laß in ihrer Gemeinschaft deine verborgene Gegenwart unter uns sichtbar werden. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.

Alle: Amen.

oder

Zelebrant: Treuer Gott, du hast mit uns einen unauflöslichen Bund geschlossen. Wir danken dir, daß du uns beistehst. Segne diese Ringe und verbinde die beiden, die sie tragen, in Liebe und Treue. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.

Alle: Amen.


Vermählung

Die Brautleute können für die Erklärung des Ehewillens zwischen zwei Formen wählen:

A – dem Vermählungsspruch und
– der Vermählung durch das Ja-Wort.

Beide Formen sind mit dem gegenseitigen Anstecken der Eheringe verbunden.


A – Vermählungsspruch

Wenn Bräutigam und Braut es wünschen, können sie den Vermählungsspruch auswendig sprechen. Der Zelebrant kann den Vermählungsspruch aber auch wie eine Eidesformel in Absätzen vorsprechen; die Brautleute sprechen die Teilsätze nach.

Der Zelebrant fordert die Brautleute auf, ihren Ehewillen zu erklären.


Zelebrant: So schließen Sie jetzt vor Gott und vor der Kirche den Bund der Ehe, indem Sie das Vermählungswort sprechen. Dann stecken Sie einander den Ring der Treue an.

Die Brautleute wenden sich einander zu. Der Bräutigam nimmt den Ring der Braut und spricht:

Bräutigam:
N.,
vor Gottes Angesicht nehme ich dich an
als meine Frau.
Ich verspreche dir die Treue
in guten und bösen Tagen,
in Gesundheit und Krankheit,
bis der Tod uns scheidet.
Ich will dich lieben, achten und ehren
alle Tage meines Lebens.

Der Bräutigam steckt der Braut den Ring an und spricht:

Bräutigam:
Trag diesen Ring
als Zeichen unsrer Liebe und Treue: Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.

Danach nimmt die Braut den Ring des Bräutigams und spricht:

Braut:
N.,
vor Gottes Angesicht nehme ich dich an
als meinen Mann.
Ich verspreche dir die Treue
in guten und bösen Tagen,
in Gesundheit und Krankheit,
bis der Tod uns scheidet.
Ich will dich lieben, achten und ehren
alle Tage meines Lebens.

Die Braut steckt dem Bräutigam den Ring an und spricht:

Braut:
Trag diesen Ring
als Zeichen unsrer Liebe und Treue: Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.


B – Vermählung durch das Ja-Wort

Der Zelebrant fordert die Brautleute auf, durch das Ja-Wort ihren Ehewillen zu erklären.

Zelebrant: So schließen Sie jetzt vor Gott und vor der Kirche den Bund der Ehe, indem Sie das Ja-Wort sprechen. Dann stecken Sie einander den Ring der Treue an.

Der Zelebrant fragt zuerst den Bräutigam.

Zelebrant: N., ich frage Sie vor Gottes Angesicht: Nehmen Sie Ihre Braut N. an als Ihre Frau und versprechen Sie, Ihr die Treue zu halten in guten und bösen Tagen, in Gesundheit und Krankheit, und sie zu lieben, zu achten und zu ehren, bis der Tod Sie scheidet?
(Dann sprechen Sie: Ja.)

Bräutigam: Ja.

Der Zelebrant fordert den Bräutigam auf:

Zelebrant: Nehmen Sie den Ring, das Zeichen Ihrer Liebe und Treue, stecken Sie ihn an die Hand Ihrer Braut und sprechen Sie: »Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes«.

Der Bräutigam nimmt den Ring, steckt ihn der Braut an und spricht:

Bräutigam: Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.

Der Zelebrant fragt nun die Braut.


Zelebrant: N., ich frage Sie vor Gottes Angesicht: Nehmen Sie Ihren Bräutigam N. an als Ihren Mann und versprechen Sie, Ihm die Treue zu halten in guten und bösen Tagen, in Gesundheit und Krankheit, und ihn zu lieben, zu achten und zu ehren, bis der Tod Sie scheidet?
(Dann sprechen Sie: Ja.)

Braut: Ja.

Der Zelebrant fordert die Braut auf:

Zelebrant: Nehmen Sie den Ring, das Zeichen Ihrer Liebe und Treue, stecken Sie ihn an die Hand Ihres Bräutigams und sprechen Sie: »Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes«.

Die Braut nimmt den Ring, steckt ihn dem Bräutigam an und spricht:

Braut: Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.


Bestätigung der Vermählung


Der Zelebrant wendet sich an die Brautleute und spricht zu ihnen:

Zelebrant: Reichen Sie nun einander die rechte Hand.
Gott, der Herr, hat Sie als Mann und Frau verbunden. Er ist treu. Er wird zu Ihnen stehen und das Gute, das er begonnen hat, vollenden.

Der Zelebrant legt die Stola um die ineinandergelegten Hände der Brautleute. Er legt seine rechte Hand darauf und spricht:

Zelebrant: Im Namen Gottes und seiner Kirche bestätige ich den Ehebund, den Sie geschlossen haben.

Er wendet sich an die Trauzeugen und die übrigen Versammelten:

Zelebrant: Sie aber (N. und N. – die Trauzeugen) und alle, die zugegen sind, nehme ich zu Zeugen dieses heiligen Bundes.

»Was Gott verbunden hat, das darf der Mensch nicht trennen.« (Mt 19,6)

Es folgt der


Feierliche Trauungssegen


Der Zelebrant spricht über die Brautleute den Feierlichen Trauungssegen. Er kann sie auffordern, sich dazu niederzuknien.

Die liturgischen Bücher für die Bistümer des deutschen Sprachgebiets sind urheberrechtlich geschützt.

Wenn Sie Textpassagen aus liturgischen Büchern in ein eigenes Werk übernehmen möchten, benötigen Sie – wie auch bei anderen urheberrechtlich geschützten Werken – eine schriftliche Genehmigung seitens des jeweiligen Rechteinhabers.

Mit der Wahrnehmung der Rechte haben die Bischöfe als Herausgeber die „Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet“ (StäKo) beauftragt.

 

Diese liturgischen Bücher werden im CK – Missionsbistums verbindlich genutzt.

Ergänzungen  finden sie im Eigenrecht unseres Bistums.

Weihe Krankenöl im Christ-Katholischen Missionsbistum

Jak 5,14: „Ist einer von euch krank? Dann rufe er die Ältesten der Gemeinde zu sich; sie sollen Gebete über ihn sprechen und ihn im Namen des Herrn mit Öl salben. Das gläubige Gebet wird den Kranken retten, und der Herr wird ihn aufrichten; wenn er Sünden begangen hat, werden sie ihm vergeben.“

Weihegebet für das Krankenöl

Herr und Gott, du Vater allen Trostes. Du hast deinen Sohn gesandt, den Kranken in ihren Leiden Heilung zu bringen. So bitten wir dich: Erhöre unser gläubiges Gebet. Sende deinen Heiligen Geist vom Himmel her auf dieses Salböl herab. Als Gabe deiner Schöpfung stärkt und belebt es den Leib. Durch deinen Segen in – tiefer Verbundenheit mit unserem +Missionsbischof Thomas –  + (Kreuzzeichen über das Öl) werde das geweihte Öl für alle, die wir damit salben, ein heiliges Zeichen deines Erbarmens, das Krankheit, Schmerz und Bedrängnis vertreibt, heilsam für den Leib, für Seele und Geist.

 Im Namen unseres Herrn Jesus Christus, der mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit.

Z.: Durch diese heilige Salbung helfe dir der Herr in seinem reichen Erbarmen, er stehe dir bei mit der Kraft des Heiligen Geistes.

A.: Amen.

Z.: Der Herr, der dich von Sünden befreit, rette dich, in seiner Gnade richte er dich auf.

A.: Amen.

Generalvikar

Oliver van Meeren

30.1.2.2020