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Miteinander durch die Krise

 

Interview mit dem Wirtschaftsexperten und Bischof Dr. Thomas Doell

 zur aktuellen Situation

 
 

Die Corona-Pandemie verändert unser aller Leben. Die Situation hat Konsequenzen in Hinblick auf unser Miteinander im sozialen, wirtschaftlichen und politischen Umfeld. Ganz abgesehen von den gesellschaftlichen Spannungen und Spaltungen, die daraus entstehen.

In seinem Podcast “Life Spirit Daily” gibt der Theologe und Wirtschaftsexperte Dr. Thomas Doell praxisnahe und nachvollziehbare Lebenshilfe. Insbesondere jetzt, verrät er im Interview, während der Pandemie geht es ihm darum, Menschen neuen Mut zu machen, sie zu inspirieren und ihnen Wege für ein positives Leben aufzuzeigen. Inspiration ist Leben und Berufung zugleich für Thomas Doell – in diesem Jahr verlieh ihm Bestseller-Autor Hermann Scherer den Excellence Award für seine Inspiration.

Herr Dr. Doell, was hat sich durch die Corona-Pandemie verändert, was beobachten Sie sozusagen mit den Augen des Theologen/Philosophen und gleichzeitig aus der Sicht des Wirtschaftsexperten?

Aktuell können wir in den Medien bezüglich Corona eine eher angstmachende Rhetorik wahrnehmen. Wir erhalten pro Tag circa 100-150 Negativbotschaften in Zusammenhang mit dieser Thematik. Das beeinflusst uns, unsere Wahrnehmung und natürlich auch unser Handeln. Wissenschaftler und Politiker formulieren oftmals dominant und fordernd: Es ist dann eher eine “Droh”-Botschaft, durch Formulierungen wie: “… kann ich nur warnen, lange geht das nicht gut, wird harte Konsequenzen nach sich ziehen, es ist 5 vor 12, wir müssen da hart durchgreifen, sonst …”
Gerade “motivierten” uns führende Politiker und auch andere Fachexperten mit dem Satz: “Das wird ein langer und harter Winter”. Solche Aussagen bewirken unterschiedliche Reaktionen: Der eine resigniert, der andere ignoriert (siehe Verschwörungstheoretiker und Corona-Leugner) und der Dritte agiert und versucht, daraus das Beste für sich zu machen – jeder Mensch hat eigene Reaktionsmuster.

Wie sollten wir mit dieser Ausnahmesituation am besten umgehen?

Als Theologe zitiere ich hier gerne eine Passage aus Paulus: “Wir sollen uns nicht sorgen, vielmehr in der Freude lebendig unser Leben genießen.” Angst und insbesondere Panik sind nie gute Ratgeber, aber ebenso wenig Verdrängung und Ignoranz – im privaten Bereich genauso wie in der Wirtschaft und der Politik. Manch einer sagt, es gibt keine Probleme, nur Herausforderungen. Genau diese Herausforderungen sollten wir anpacken, dann können wir auch daran wachsen.

… das klingt so einfach, aber wie vermitteln Sie Menschen genau diese Zuversicht? Menschen, die vielleicht angesichts der Corona-Krise wirtschaftlich gerade am Abgrund stehen und wirklich resignieren?

Ich erlebe bei vielen Menschen eine Tendenz, in Krisen in die Angst und in den Selbstzweifel zu gehen. Negative Haltungen brauchen wir nicht trainieren, diese kommen von allein. Umso wichtiger ist es, dass wir uns täglich (neben Vitamin D3, dem Sonnenvitamin) mit starken und aufbauenden Gedanken und Impulsen versorgen.

Können Sie uns ein paar kleine Sofortstrategien für solche spirituellen Aufbauimpulse geben?

Zunächst sollte man seine eigene Situation relativiert betrachten – wir sehen die Dinge immer subjektiv, eine neutrale Betrachtung hilft oft weiter. Vergleiche mit anderen, denen es scheinbar besser geht, sind kontraproduktiv und der erste Schritt zum Unglücklichsein. Vielmehr geht es darum, dankbar zu sein für das, was man hat und nicht zu klagen über das, was man vielleicht nicht oder nicht mehr hat. Dankbarkeit ist einer der wichtigsten Glücksgaranten. Trübsal zu blasen, hilft niemandem weiter. Wer raus aus der (wirtschaftlichen) Krise möchte, muss ambitioniert sein, Visionen entwickeln und an die Zukunft glauben. Das gilt übrigens für jeden erfolgreichen Unternehmer – nicht nur während der Corona-Krise. Menschen brauchen Bilder und Träume. Martin Luther sagte: “… und wüsste ich, die Welt geht morgen zugrunde, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen.” Was will er uns damit sagen? Man muss an sich glauben und an das, was alles noch sein kann, egal wie die Umstände gerade sind. Wer sich selbst limitiert, hat alle Zukunftsperspektiven schon verloren.

Was können wir jetzt an Positivem aus dieser Pandemie-Zeit mitnehmen? Welche Werte sind nun wichtig?

Wir brauchen einen Paradigmenwechsel, weg von der Angst, von der Erstarrung, vom Depressiven, hin zu wahren Werten wie Optimismus und Vertrauen, um zu einem wirklichen Miteinander in dieser Welt zu kommen. Wir brauchen einen neuen Geist. Einen Geist des Vertrauens, einen Geist voller Optimismus und einen Geist, der sich nicht so schnell ins Bockshorn jagen lässt. Wir brauchen Selbstvertrauen, Lebensfreude und Liebe.

Jeder von uns trägt die Verantwortung in sich selbst, wie er in dieser Zeit eine hohe Lebensqualität erzielen kann – ohne Zeit zu verschwenden durch Pessimismus, Angst oder durch die Spaltung unserer Gesellschaft.

Wohl kein Psychologe, kein Motivationsforscher, kein Mensch, der in Verantwortung steht, wird mir widersprechen, dass es eine selbsterfüllende Prophezeiung gibt! Wenn wir ein bestimmtes Verhalten oder Ergebnis erwarten, tragen wir direkt oder indirekt selbst dazu bei, dass dieses Verhalten oder Ergebnis auch wirklich eintritt – positiv oder negativ. Ein Unternehmer, der sein Team auch in Krisenzeiten motiviert, statt alles schwarzzumalen, der versucht, Lösungen zu finden, statt den Kopf in den Sand zu stecken, wird gestärkt aus der Krise hervorgehen.

Sie sind in vielen mittleren und großen Unternehmen als Transformator für Unternehmenserfolg der Zukunft beratend tätig. Was braucht es in diesen Unternehmen, um erfolgreich durch die Krise zu kommen?

Krisenmanagement heißt für jede Führungskraft, dass es vor allem um die Faktoren Nähe und Vertrauen zwischen den Mitarbeitern und der Führung geht. Vor allem in Krisen spüren Menschen, ob jemand ehrlich, vertrauensvoll, präsent, einfühlsam, klar und kompetent ist. In meinen Podcasts spreche ich über die Tugenden und Eigenschaften, die eine reife Führungskraft braucht. Die Führungskraft von morgen muss vor allem charakterliches Vorbild und einfühlsamer Partner mit hoher Coachfähigkeit sein.

Was können die Mitarbeiter/-innen aus den “Life Spirit Daily”-Podcasts mitnehmen?

Viele Menschen in Unternehmen sind förmlich aus ihrer Umgebung, ihrem Team, ihrem sozialen Netzwerk oder ihren Ritualen herausgerissen worden. Zudem sind auch die Bedürfnisse nach Sicherheit, Gesundheit, Anerkennung und Zukunftsplanung oft nicht mehr abgedeckt oder gewährleistet. Deshalb ist in einer solchen Situation die bewusste, verantwortungsvolle und achtsame Selbstführung wichtig: Wie also kann ich mein Leben kreativ und konstruktiv gestalten? Dazu gibt der “Life Spirit Daily”-Podcast Anregungen.
Dabei sind mir umsetzbare und praxisnahe Tipps und Strategien sehr wichtig. Aus diesem Grunde achte ich hierbei auf Impulse in folgenden Themenbereichen: Inspiration, Kommunikation, Selbstmanagement, Eigenmotivation und Disziplin.

Denn in herausfordernden Situationen brauchen wir ganzheitliche Ansätze und keine Kalendersprüche, die selten irgendeinen Nachhaltigkeitseffekt haben. Mein Motto dazu: “Harte Zeiten vergehen – starke Menschen bestehen.”

Welche Rolle kann der Glaube in der Krise spielen?

Es mag ungewohnt klingen und doch ist es wahr: Glaube ist alles! Jeder Motivations- und Persönlichkeitstrainer, Coach oder Psychotherapeut wird mir recht geben: Unser Bewusstsein bestimmt unser Sein. In Markus 9, 23 heißt es: “Nach Eurem Glauben wird Euch geschehen. Dem, der glaubt, ist alles möglich.” Was bedeutet das? Du lebst oder Du wirst gelebt! Wir sollten uns von niemandem und auch von keinen äußerlichen Umständen unseren Glauben an ein starkes und glückliches Leben nehmen lassen. Auch harte Zeiten können von uns überwunden werden, wenn wir denn im Glauben, in der Liebe und in der Hoffnung bleiben.

Hier geht”s zu den Podcasts von Bischof Thomas Doell
https://ckk-mission.com/
https://open.spotify.com/show/47dN5d9pvU8aJmHRRD1Pq2?si=mGH3rq6VRpKltpPfKO_JQA
https://podcasts.apple.com/de/podcast/starke-impulse-f%C3%BCr-ein-starkes-leben/id1495583529
https://www.ckk-mission.com
https://www.life-spirit.com
https://www.team-doell.com
Lieber Oliver,
wir wünschen Dir alles Liebe, alles Gute, viel Gesundheit und Gottes Segen zu Deinem Geburtstag.
Wir sind sehr dankbar dafür, dass Du unser Protektor bist.
Wir freuen uns alle auf den Weg nach vorne gemeinsam als Missionsteam.

29.11.2020

 1. Adventsonntag

2020

 
Ich bin so glücklich Euch am Beginn der wunderbarsten Zeit des Jahres schreiben zu können. Wir sind am Beginn der Adventszeit und bereiten uns auf Weihnachten vor. Für uns Christen das wohl ergreifendste Fest: das Fest der Liebe!
Was für ein Jahr! Nicht einfach und doch sind wir hier! Unser Herr der Liebe ist immer mit uns und hat uns durch dieses Jahr gebracht. Niemand hätte geglaubt, wie sich diese unsere Welt in diesem Jahr verändert. Du hast es gut gemacht! Well done! Du kannst stolz und dankbar sein!
Jetzt wünsche ich Dir und uns allen, dass wir uns erinnern, um was es uns wirklich gehen sollte – in diesem unserem Leben: um das, was uns dieses Kind in der Grippe schenkt: Licht in dieser unerlöste und dunkle Welt zu bringen.
Der Mensch und die Menschen zu sein, die den Unterschied machen – egal wie dunkel es erscheinen mag. Wir dürfen uns freuen, denn er, der Heiland, bringt die erlösende Heilsbotschaft, stärker als alles Dunkel.
Lasst uns dann am Heiligen Abend seinen Geburtstag voller Freude und Dankbarkeit feiern.
Ich freue mich auf Dich!
Möge der Herr Euch segnen und beschützen. Möge er Dir sein Lächeln und seine Gnade schenken. Möge der Herr Dir seinen Frieden und seine Freude in Deinem Herzen spüren lassen.
 

+ Bischof Thomas

logo
29.11.2020
Die Botschaft von Weihnachten lautet: Wir feiern einen Gott, der den Mut hat, Mensch zu werden; einem Gott, der den Mut hat, seine Sehnsucht nach uns Menschen zum Ausdruck zu bringen, indem er selber einer von uns wird. 

Evangelium

nach Markus 13, 24-37

Jesus sprach zu seinen Jüngern: 
In jenen Tagen, nach der großen Not, wird sich die Sonne verfinstern, und der Mond wird nicht mehr scheinen; die Sterne werden vom Himmel fallen, und die Kräfte des Himmels werden erschüttert werden. 
Dann wird man den Menschensohn mit großer Macht und Herrlichkeit auf den Wolken kommen sehen.
Und er wird die Engel aussenden und die von ihm Auserwählten aus allen vier Windrichtungen zusammenführen, vom Ende der Erde bis zum Ende des Himmels.
Lernt etwas aus dem Vergleich mit dem Feigenbaum! Sobald seine Zweige saftig werden und Blätter treiben, wisst ihr, dass der Sommer nahe ist.
Genauso sollt ihr erkennen, wenn ihr all das geschehen seht, dass das Ende vor der Tür steht.
Amen, ich sage euch: Diese Generation wird nicht vergehen, bis das alles eintrifft. Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte werden nicht vergehen.
Doch jenen Tag und jene Stunde kennt niemand, auch nicht die Engel im Himmel, nicht einmal der Sohn, sondern nur der Vater. 
Seht euch also vor, und bleibt wach! Denn ihr wisst nicht, wann die Zeit da ist.
Es ist wie mit einem Mann, der sein Haus verließ, um auf Reisen zu gehen: Er übertrug alle Verantwortung seinen Dienern, jedem eine bestimmte Aufgabe; dem Türhüter befahl er, wachsam zu sein. 
Seid also wachsam! Denn ihr wisst nicht, wann der Hausherr kommt, ob am Abend oder um Mitternacht, ob beim Hahnenschrei oder erst am Morgen. Er soll euch, wenn er plötzlich kommt, nicht schlafend antreffen.
Was ich aber euch sage, das sage ich allen: Seid wachsam!

Inkardination und Umkardination

Die Inkardination ist die Aufnahme eines katholischen Klerikers zu einer ihm übergeordneten Instanz innerhalb der Kirche und das daraus resultierende beiderseitige Rechtsverhältnis. Dessen Beendigung ist die Exkardination.

In der katholischen Kirche muss jeder Kleriker inkardiniert sein, was in can. 265 CIC geregelt ist.

Inkardinationsfähige Instanzen sind nach dem CIC Diözesen oder andere Teilkirchen, Personalprälaturen, Ordensinstitute, Gesellschaften des apostolischen Lebens und, mit besonderer Genehmigung, Säkularinstitute.

Eine Weihe kann nur erfolgen, wenn eine solche Instanz bereit ist, den zu Weihenden zu inkardinieren. Bei Ordensinstituten und Gesellschaften apostolischen Lebens muss der Inkardination als Kleriker die Inkorporation auf Dauer nach can. 266 § 2 CIC vorausgehen. Ein Inkardinationsverhältnis kann von einer auf eine andere Instanz übertragen werden, wenn etwa ein Diözesanpriester von einem Bistum in ein anderes wechselt, ein Diözesanpriester in eine Ordensgemeinschaft eintritt oder ein Ordenspriester seinen Orden verlässt und Diözesanpriester wird, man spricht dann von Umkardination.

Alle unsere Geistlichen sind im Christ-Katholischen Missionsbistum Inkarniert und unterstehen somit der Juristischen von +Bischof Thomas Doell.

Generalvikar

Oliver van Meeren

28.11.2020

Rahmenbedingungen zur Feier öffentlicher Gottesdienste

Übersichtlich: Regeln für die Liturgie anhand der Corona-Ampel. Ferner die angepassten Regelungen aufgrund der achten bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung.

Die Rahmenbedingungen zur Feier öffentlicher Gottesdienste sind anhand einer für alle bayerischen Diözesen erstellten und mit der Staatsregierung abgestimmten Vorlage festgelegt worden. Die jüngsten Änderungen der Rahmenbedingungen sind markiert

Diese gelten auch für die Missions -Gemeinden die in dem Territorium dieser Diözesen Seelsorge anbieten.

Generalvikar Oliver van Meeren

20.11.2020

Papst Franziskus

zur rechtlichen Anerkennung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften.

Franziskus hatte am Mittwoch die rechtliche Anerkennung homosexueller Partnerschaften gefordert. Eine „gleichgeschlechtliche Ehe“ lehnt er dagegen weiter ab.

In einer bei einem römischen Filmfestival präsentierten Film-Biografie betonte der Papst, Homosexuelle hätten ein Recht auf Familie. Niemand dürfe aufgrund seiner sexuellen Ausrichtung ausgegrenzt werden.

„Wir müssen ein Gesetz über eingetragene Lebenspartnerschaften schaffen, so sind sie rechtlich geschützt“,

sagt Franziskus im Film „Francesco“ ohne Bezug auf ein bestimmtes Land.

Alles Gute zum Geburtstag lieber
Regionalvikar Dietholf Schröder
Deine Gemeinden, Mitbrüder und Freunde wünschen dir Gottes Segen, Gesundheit und Glück

06.11.2020

Alles Gute zum Geburtstag lieber
Bishop Joseph Gérard Alphonse LaPlante
Deine Gemeinden, Mitbrüder und Freunde wünschen dir Gottes Segen, Gesundheit und Glück

Allerheiligen: Wichtig ist, dass die Trauer einen Ort hat

Foto: Dorothee May | Dietholf Schröder im Waldfriedhof "Trauberg" bei Esselbach.

„In den Tagen vor Allerheiligen sieht man in den Ortschaften viele Personen in den Friedhöfen. Zumeist ältere Menschen richten die Gräber her, machen sie winterfest und gestalten sie teilweise neu. Doch die Tradition hat sich in den vergangenen Jahren gewandelt. Während in den Dörfern noch viele die Gräber pflegen, sind vor allem in den Städten die Ruhestätten zunehmend mit Steinplatten belegt oder gar verwildert. Diese Entwicklung sieht auch Dietholf Schröder, der den Waldfriedhof „Trauberg“ bei Esselbach betreut.

„Die Eltern wollen den Nachkommen die Grabpflege ersparen“, berichtet er. Dies sei auch ein Grund, warum sich immer mehr Menschen für die Bestattung auf dem Waldfriedhof entscheiden, ist sich Dietholf Schröder sicher. Er beobachtet eine Veränderung der Bestattungskultur. Schröder: „Ich kann eine klare Tendenz zum Thema Vorsorge, vor allem bei Personen ab 60 Jahren erkennen.“ Für ihn hat ein Waldfriedhof „eine ganz andere Energie als ein Friedhof“ – man können hier einfach sitzen und Energie auftanken. Einige Leute nutzen den „Trauberg“ gar als Ausflugsziel, gehen spazieren und genießen die Natur.

Eine letzte Kartenrunde unter dem gemeinsamen Baum   

Der Waldfriedhof bei Esselbach ist überkonfessionell, sodass auch jederzeit Pfarrer oder freie Redner die Bestattung vornehmen können. Eine amüsante Begebenheit, bei all der Trauer, weiß Schröder auch zu berichten: „Einer der ersten Bäume, den wir hier verkauft haben, ist mir besonders in Erinnerung geblieben“. Hier wollten fünf Paare, die regelmäßig zusammen Karten spielen, einen Baum kaufen und auch genauso beerdigt werden, wie sie beim Kartenspielen sitzen. Der „Trauberg“ werde von der Bevölkerung sehr gut angenommen.

Esselbachs Pfarrer Alexander Eckert findet dagegen, dass sich die Bestattungspraxis bei ihm kaum verändert. „95 Prozent aller Beisetzungen, die wir als Pfarreiengemeinschaft betreuen, finden in den Kirchen und Friedhöfen vor Ort statt“, sagt er. Er selbst, so der katholische Priester, habe mit dem Waldfriedhof überhaupt kein Problem. Er hatte sich gewünscht, dass dort ein Altar und Bänke vorhanden sind. Da dies jetzt so ist, sei es möglich, auch vor Ort in der Natur ein Requiem abzuhalten und dann die Urne beizusetzen.

Eckert: „Ich persönlich finde diese Bestattungsform sehr schön, denn der Mensch kommt aus der Schöpfung und kehrt dorthin zurück.“ Es sei ein schöner Gedanke, so der Geistliche, dass alles zu seinem Ursprung zurück geht. Was sich seiner Erfahrung nach tatsächlich über die Jahre verändert habe, sei die Tendenz zu Urnen-, statt zu Erdbestattungen. Dies sei oft darin begründet, dass es immer mehr Krebstote gibt, denen aufgrund der verabreichten Medikamente eine Urnenbestattung angeraten wird.

Für die Verstorbenen beten kann man überall

„Falls der Trend zum Waldfriedhof doch stärker wird, kann es gut sein, dass die Angehörigen immer weniger an die Gräber ihrer Verstorbenen kommen. Für mich persönlich ist das nicht schlimm, weil man überall für die Seelen der Verstorbenen beten kann“, sagt Pfarrer Eckert. Psychologisch sei es allerdings bedenklich, weil Menschen nachgewiesenermaßen einen Ort der Trauer brauchen, um diese psychisch verarbeiten zu können. „Was wir auf dem Friedhof tun, ist für mich vor allem für die Angehörigen. Auch das Absenken der Urne bzw. des Sarges ist ein Akt des Loslassens, des Abgebens des Toten in Gottes Hand.“ Eckert bezeichnet dies als „Seelenhygiene für die Angehörigen“. Wichtig sei hier laut Eckert noch das Requiem und die Eucharistiefeier, um für die verstorbene Seele zu beten.“

Quelle:

Bearbeitet von Dorothee May

MainPost
 

Schutzkonzept für die öffentliche Feier von Gottesdiensten

Die am 28. Oktober von der Bundesregierung mit den Ländern beschlossenen Regeln zum Corona-Schutz bedeuten auch für das kirchliche Leben Veränderungen. Gottesdienste sollen weiterhin – unter Anwendung des bekannten Schutzkonzeptes und strenger Beachtung des Infektionsschutzes – stattfinden können. Auch die Seelsorge wird gewährleistet.

Grundlage aller Überlegungen muss sein, dass jede gottesdienstliche Feier so gestaltet ist, dass sie einerseits würdig ist, andererseits aber die Gefahr der Ansteckung mit dem Corona-Virus weitestgehend vermieden wird Auch in absehbarer Zeit wird es vielen Menschen nicht möglich sein, zur Feier der Gottesdienste in einer Kirche zusammenzukommen.

Es gibt derzeit keinen Ausschluss bestimmter Personengruppen (Risikogruppen) von der Mitfeier der Gottesdienste. Personen, die einer Risikogruppe angehören, wird dennoch dringend geraten, die Entscheidung zu einer Teilnahme sorgfältig abzuwägen.
Die bisherigen Erfahrungen der Feier öffentlicher Gottesdienste unter Einhaltung des Schutzkonzeptes zeigen, dass es möglich und verantwortbar ist.

Zudem lässt es die derzeitige Situation zu, dass Gläubigen, die es wünschen, der Empfang der Eucharistie zuhause oder außerhalb der Feier der Eucharistie ermöglicht wird.

Das Christ-Katholische Missionsbistum übernimmt das Schutzkonzept des Bistums Trier.

„Schritt für Schritt“

 Schutzkonzept für die öffentliche Feier von Gottesdiensten im Bistum Trier

Taufe – Pilgern – Schöpfung 

Worte der Hoffnung von Bischof Thomas Doell

Life Spirit News

Fight Corona 

In dieser Zeit haben wir eine große Herausforderung, Wir müssen entscheiden, wie wir mit diesem Phänomen Corona umgehen. Du bist herausgefordert. Stell dich persönlich und mach’ du den positiven Unterschied!

“Kirche neu definieren”

Thomas Doell zum Bischof des neuen Christ-Katholischen Missionsbistums ernannt

Im Rahmen eines “Outdoor Impulsgottesdienstes” wurde Thomas Doell aus Karlstadt kürzlich (im Waldfriedhof Trauberg bei Marktheidenfeld) für die Christ-Katholische Kirche in Deutschland zum Bischof des neu gegründeten Christ-Katholischen Missionsbistums ernannt.

Mit der Übergabe des Ernennungsdekrets ist Doell damit für 50 Geistliche und Tausende von Laien weltweit als Bischof verantwortlich. Unterstützt wird Thomas Doell hier in Deutschland von einem starken Führungsteam: Protektor Oliver Van Meeren sowie den Regionalvikaren Richard Brütting, Michael Reitze, Dietholf Schroeder und Roman Weimann.

Mission bedeute begeistert und inspiriert zu sein von einem Auftrag, der Menschen bewegt, bekräftigt Doell. Von daher definiert der frisch ernannte Bischof das Wort und die Bedeutung des Begriffs “Kirche” neu. Aus dem altgriechischen bedeutet es übersetzt: herausgerufen sein, ja sogar verrückt sein.

“Aktuell ist es eher so, dass Kirche in der Gesellschaft kaum oder gar nicht stattfindet. Und doch brauchen wir nichts dringender als die aufbauende, Hoffnung spendende, trostspendende und auch erlösende Botschaft”, so Doell.
Am meisten in Bewegung sieht Doell die Generation 20- bis 35-Jähriger. “In dieser Altersgruppe passiert sehr viel positives Denken, Aufbruchstimmung und eine gewisse Anpackermentalität.” Genauso versteht Doell sein Verständnis von Kirche “Es geht darum, Menschen in Bewegung zu bringen, aufzubauen und starke Botschaften für ein starkes Leben zu schenken.” Der Bischof legt Wert darauf, dass Kirche überkonfessionell die Menschen ansprechen sollte: “Wir dürfen keine konfessionellen Scheuklappen mehr aufsetzen und uns nicht zurückziehen hinter Machtstrukturen und starren Dogmen.”

Sein Missionsbistum wendet sich gerade auch deshalb mit den modernen Kommunikationsmöglichkeiten (podcast: life spirit daily / facebook / instagram/ Linkedin/ Xing/ 7Fachbücher/ Mentoring) an alle Menschen. Darüber hinaus hat das Bistum einen Missionsschwerpunkt in Südamerika. Dort engagiert sich Doell mit einem starken Team von circa 40 begeisterten jungen Missionaren, um Menschen in Not zu helfen. Gerade die Coronakrise hat dort für viele dramatische Auswirkungen (nähere Info unter: ckk-mission.de). Mit der gemeinnützigen Life-Spirit-Stiftung werden viele verschiedene Projekte weltweit unterstützt: z.B. Essensausgaben für Kinder, Schulen, Wasserbrunnen und auch der Aufbau Christlicher Gemeinden.

Über Dr. Thomas Doell
Thomas Doell ist ehrenamtlicher Bischof, hat zwei erwachsene Kinder, kommt vom Bauernhof, liebt das Marathonlaufen und die Natur. Doell ist zudem seit über 30 Jahren als Mentor für Führungskräfte und große Organisationen in Deutschland und europaweit unterwegs.

 

Presse

fair-news

onprnews

WS/node

Grüße von Bischof Jürgen aus Vancouver 

Masken für unsere Mitbrüder in Südamerika

Dank unserem Regionalvikar Dietholf Schröder können wir mit Schutzmasken in unseren Missionen helfen. Da unsere Geistlichen zu denen gehen die Hilfe brauchen ist dieses eine sehr wichtige Hilfe für die Pastorale Arbeit.

 

Priests of St. Raphael’s Parish of the Old Catholic Church of BC

                                          Rev. Fr. Benedickt Dela Cruz                                                                                       Rev. Fr. martin Lotho

Was muss getan werden, damit der Schutz vor dem Virus nicht zum sozialen Tod in Einsamkeit führt?

Ein Film von Arnd Henze und Sonja Kättner-Neumann

Die Altkatholische Kirche von Britisch Kolumbien

Geschichte

 

St. Raphael’s Old Catholic Church

Vancouver, British Columbia

Clergy: Rt. Rev. J. Gérard A. LaPlante, Rt. Rev. Jürgen Schmode, The Rev. Fr. Martin Lotho, The Rev. Fr. Daniel Dulude, The Rev. Fr. Benedick dela Cruz Address:715 East 51st Avenue, Vancouver, BC V5X 1E2

Mission Vieille Catholique du Bon Pasteur

Québec

Clergy The Rev. Fr. Claude Lacroix Address: 1334 Rue Marechal-Foch, Québec, QC G1S 2C4

Oratory of Our Lady of Nativity Old Catholic Mission

Surrey, British Columbia

Chapel Courtyard, Ocean View Cemetery

Burnaby, BC

Clergy: Bishop J. Gérard A. LaPlante, Fr. Jürgen Schmode, Fr. Martin Lotho, Fr. Benedick dela Cruz Address: 4000 Imperial Street, Burnaby, BC

Glaubensbekenntnis von Nizäa –Konstantinopel

Das Missionsbistum der Christ-Katholischen Kirche bekennt sich 

zum Glaubensbekenntnis von Nizäa –Konstantinopel in folgender Fassung.

Das Nizänum stammt aus dem Jahr 325 (Konzil in Nizäa). Der heute verwendete Text stimmt inhaltlich weitgehend mit der Fassung von 381 (Konzil von Konstantinopel) überein.

Die trinitätstheologische Formulierung „Spiritum Sanctum, Dominum et vivificantem, qui ex Patre Filioque procedit“ – „den Heiligen Geist, der Herr ist und lebendig macht, der aus dem Vater und dem Sohn hervorgeht“ gehören zu unserm Glauben und Ekklesiologie.

Wir glauben an den einen Gott,
den Vater, den Allmächtigen,
der alles geschaffen hat,
Himmel und Erde,
die sichtbare und die unsichtbare Welt.

Und an den einen Herrn Jesus Christus,
Gottes eingeborenen Sohn,
aus dem Vater geboren vor aller Zeit:
Gott von Gott,
Licht vom Licht,
wahrer Gott vom wahren Gott,
gezeugt, nicht geschaffen,
eines Wesens mit dem Vater;
durch ihn ist alles geschaffen.
Für uns Menschen und zu unserm Heil ist er vom Himmel gekommen,
hat Fleisch angenommen durch den Heiligen Geist
von der Jungfrau Maria und ist Mensch geworden.
Er wurde für uns gekreuzigt unter Pontius Pilatus,
hat gelitten und ist begraben worden,
ist am dritten Tage auferstanden nach der Schrift
und aufgefahren in den Himmel.
Er sitzt zur Rechten des Vaters
und wird wiederkommen in Herrlichkeit,
zu richten die Lebenden und die Toten;
seiner Herrschaft wird kein Ende sein.

Wir glauben an den Heiligen Geist,
der Herr ist und lebendig macht,
der aus dem Vater und dem Sohn hervorgeht,
der mit dem Vater und dem Sohn angebetet und verherrlicht wird,
der gesprochen hat durch die Propheten,
und die eine, heilige, katholische und apostolische Kirche.
Wir bekennen  die eine Taufe zur Vergebung der Sünden.
Wir erwarten die Auferstehung der Toten
und das Leben der kommenden Welt.

Amen.

We believe in one God,
the Father, the Almighty,
maker of heaven and earth,
of all that is, seen and unseen.

We believe in one Lord, Jesus Christ,
the only Son of God,
eternally begotten of the Father,
God from God, Light from Light,
true God from true God,
begotten, not made,
of one Being with the Father;
through him all things were made.
For us and for our salvation
he came down from heaven,
was incarnate of the Holy Spirit and the Virgin Mary
and became truly human.
For our sake he was crucified under Pontius Pilate;
he suffered death and was buried.
On the third day he rose again
in accordance with the Scriptures;
he ascended into heaven
and is seated at the right hand of the Father.
He will come again in glory to judge the living and the dead,
and his kingdom will have no end.

We believe in the Holy Spirit, the Lord, the giver of life,
who proceeds from the Father and the Son,
who with the Father and the Son is worshipped and glorified,
who has spoken through the prophets.
We believe in one holy catholic and apostolic Church.
We acknowledge one baptism for the forgiveness of sins.
We look for the resurrection of the dead,
and the life of the world to come.

Amen.

Credo in unum Deum,
Patrem omnipotentem,
factorem caeli et terrae,
visibilium omnium et invisibilium.

Et in unum Dominum Iesum Christum,
Filium Dei unigenitum,
et ex Patre natum ante omnia saecula,
Deum de Deo, lumen de lumine,
Deum verum de Deo vero,
genitum, non factum,
consubstantialem Patri;
per quem omnia facta sunt.
Qui propter nos homines et propter nostram salutem descendit de caelis,
et incarnatus est de Spiritu Sancto
ex Maria Virgine et homo factus est;
crucifixus etiam pro nobis sub Pontio Pilato,
passus et sepultus est;
et resurrexit tertia die secundum Scripturas,
et ascendit in caelum,
sedet ad dexteram Patris,
et iterum venturus est cum gloria
iudicare vivos et mortuos,
cuius regni non erit finis.

Et in Spiritum Sanctum,
Dominum et vivificantem,
qui ex Patre Filioque procedit,
Qui cum Patre et Filio simul adoratur et conglorificatur:
qui locutus est per prophetas.
Et unam, sanctam, catholicam et apostolicam Ecclesiam.
Confiteor unum baptisma in remissionem peccatorum.
Et exspecto resurrectionem mortuorum,
et vitam venturi saeculi.

Amen.


Die Digitale Diktatur – Harald Lesch

Zum Nachdenken

 Chapel (St. Hubert)Valemount, BC

Bischof Jürgen Schmode – Fr. Benedick  Dela Cruz – Mr. Romain Comeau – Mr. Gerhard Oberauer – Mr. Henry Unger

Papst Franziskus unterzeichnet die «Fratelli tutti» Enzyklika in der unteren Basilika von Franz von Assisi in Italien am 3. Oktober 2020. Vatican Media Handout / EPA

ERSTES KAPITEL

DIE SCHATTEN EINER ABGESCHOTTETEN WELT

9. Ohne den Anspruch zu erheben, eine erschöpfende Analyse zu leisten oder alle Aspekte der Wirklichkeit, in der wir leben, zu berücksichtigen, möchte ich die Aufmerksamkeit nur auf einige Tendenzen der heutigen Welt lenken, welche die Entwicklung einer Geschwisterlichkeit aller Menschen behindern.

Impuls von Bischof Thomas wärend der Besinnungstage

Trauung Laura und Alexander

Enzyklika „Fratelli tutti“

Am 3. Oktober 2020 hat Franziskus in Assisi seine neue Enzyklika unterzeichnen: „Fratelli tutti“.

 

Im siebten Jahr seines Pontifikates schreibt Papst Franziskus aus christlicher Sicht über eine globale Neuorientierung nach der Corona-Pandemie. Am 3. Oktober 2020 hat der Papst seine dritte Enzyklika in Assisi unterzeichnet, die der Vatikan am Tag darauf veröffentlichte: Fratelli tutti – Über die Geschwisterlichkeit und die soziale Freundschaft.

Franziskus hat seit seinem Antritt im März 2013 bisher zwei Enzykliken verfasst: 2013 («Lumen fidei – Licht des Glaubens») und 2015 («Laudato si – Über die Sorge für das gemeinsame Haus»).

„Die folgenden Seiten erheben nicht den Anspruch, die Lehre über die geschwisterliche Liebe umfassend darzustellen. Sie verweilen vielmehr bei ihrer universalen Dimension, bei ihrer Öffnung auf alle hin. Ich lege diese Sozialenzyklika als demütigen Beitrag zum Nachdenken vor.“
(Papst Franziskus, FT 6)

Liliana wieder in Peru

Liliana ist wieder in Peru bei Ihrem Sohn unserem Mitbruder Padre Gutierrez. Sie war in Italien durch die Corona Pandemie gestrandet. Dank der Hilfe von Bischof Jürgen und Thomas war es möglich Ihr zu Helfen und nun auch einen Flug nach Lima zu organisieren.

Kirchen warnen zum Tag der Einheit vor wachsender Ungleichheit Gesellschaftlicher Spaltung entschieden entgegentreten

Die Kirchen haben zum Tag der Deutschen Einheit vor spaltenden Kräften in der Gesellschaft gewarnt. In einem Schreiben erinnern Bischof Bätzing und der EKD-Ratsvorsitzende Bedford-Strohm an die „hohen Werte der demokratischen Freiheit“.

„Wachsende Abstände beobachten wir heute nicht nur veranlasst durch die Corona-Pandemie, sondern auch durch sich verschärfende soziale Ungleichheiten und durch einen sich polarisierenden öffentlichen Diskurs“, heißt es in einem an diesem Freitag veröffentlichten Ökumenischen Wort der Kirchen zu 30 Jahren Deutscher Einheit.

Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Georg Bätzing, und der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, erinnern zudem an die „hohen Werte der demokratischen Freiheit und des solidarischen Zusammenhalts“.

Respekt, Interesse und Solidarität

Die „Einheit in Vielfalt“ erfordere wechselseitigen Respekt, Interesse und Solidarität, mahnen die Bischöfe. Tendenzen einer gesellschaftlichen Spaltung träten sie entschieden entgegen.

„Wenn wir bedenken, dass die in der Einheit geheilte Teilung Deutschlands in der Katastrophe des Nationalsozialismus wurzelte, erweist sich dieses Auseinanderdriften der Gesellschaft in Form eines erstarkenden Nationalismus oder eines wieder aggressiveren Antisemitismus als ganz besonders fatal.“

Wechselseitiges Zuhören als Grundhaltung

Zudem gelte es, die unterschiedlichen Lebensgeschichten auch jetzt noch zu erzählen, so Bätzing und Bedford-Strohm. Wechselseitiges Zuhören müsse die Grundhaltung sein, in der Menschen mit unterschiedlichen Geschichten aus Ost und West einander begegneten.

Friedlicher Protest, Kerzen und Gebete hätten vor 30 Jahren den Weg zur Wiedervereinigung Deutschland gebahnt. „Heute stehen wir vor der Herausforderung der Corona-Pandemie“, schreiben die Bischöfe: „Wie die Menschen damals vertrauen wir heute auf die Kraft Gottes.

(KNA)

Unser Bischof Thomas

Besinnungstage – Wandern – Pilgern

Traunng Claudia und Sven

Grüße von Bischof Jürgen aus Britisch Kolumbien

Regionalvikar Padre Jesùs – Hilfe für Arme in der Corona pandemie

Das Leben feiern

Alles Gute zum Geburtstag lieber

Bischof Thomas
Deine Gemeinden, Mitbrüder und Freunde wünschen dir Gottes Segen, Gesundheit und Glück und vor allem:

Ich wünsche Dir Zeit

Ich wünsche Dir nicht alle möglichen Gaben,
Ich wünsche Dir nur, was die meisten nicht haben:
Ich wünsche Dir Zeit, Dich zu freun und zu lachen
und wenn Du sie nützt, kannst Du etwas draus machen.

Ich wünsche Dir Zeit für Dein Tun und Dein Denken,
nicht nur für Dich selbst, sondern auch zum Verschenken.
Ich wünsche Dir Zeit, nicht zum Hasten und Rennen,
sondern die Zeit zum Zufriedenseinkönnen.

Ich wünsche Dir Zeit, nicht nur so zum Vertreiben.
Ich wünsche, sie möge Dir übrig bleiben
als Zeit für das Staunen und Zeit für Vertraun,
anstatt nach der Zeit auf der Uhr nur zu schaun.

Ich wünsche Dir Zeit, nach den Sternen zu greifen
und Zeit, um zu wachsen, das heißt, um zu reifen.
Ich wünsche Dir Zeit, neu zu hoffen, zu lieben.
Es hat keinen Sinn, diese Zeit zu verschieben.

Ich wünsche Dir Zeit, zu Dir selber zu finden,
jeden Tag, jede Stunde als Glück zu empfinden.
Ich wünsche Dir Zeit, auch um Schuld zu vergeben.
Ich wünsche Dir: Zeit zu haben zum Leben!

Elli Michler

Gottesdienst zur Errichtung des Christ-Katholischen Missionsbistums

Einführung der Regionalvikare 

Beauftragungen zum Subdiakon

Taufe von Saymen 13.09.2020

Trauung 12.09.2020

Steffi und Julian

Der Synodale Weg

Pressemeldung Der Synodale Weg | Nr. 020

Die Katholische Kirche in Deutschland braucht einen Weg der Umkehr und Erneuerung.

Aus diesem Anlass haben die deutschen Bischöfe im März 2019 einen Synodalen Weg beschlossen, der der gemeinsamen Suche nach Antworten auf die gegenwärtige Situation dient und nach Schritten zur Stärkung des christlichen Zeugnisses fragt. Der Synodale Weg wird von der Deutschen Bischofskonferenz und dem Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) getragen.

Brief von Papst Franziskus
An das pilgernde Volk Gottes
in Deutschland
Vatikanstadt, 29. Juni 2019

Bischof – Entspannt

12.09.2020

Interview


Hamburg 1 – Nachgefragt: 11.09.2020

Mit Bischof Thomas Doell

Pfarrer Oliver van Meeren mit Luke Mockridge

10.09.2020 Saarbrücken