Missionsbistum

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Impuls zum 14. August

Heiliger Maximilian Kolbe

Evangelium (Lk 12,49-53)

49 Ich bin gekommen, um Feuer auf die Erde zu werfen.

Wie froh wäre ich, es würde schon brennen!

Meint ihr, dass ich gekommen bin, Frieden zu bringen auf Erden? Ich sage: Nein, sondern Zwietracht.

52 Denn von nun an werden fünf in einem Hause uneins sein, drei gegen zwei und zwei gegen drei.

53 Es wird der Vater gegen den Sohn sein und der Sohn gegen den Vater, die Mutter gegen die Tochter und die Tochter gegen die Mutter, die Schwiegermutter gegen die Schwiegertochter und die Schwiegertochter gegen die Schwiegermutter.

 

Liebe Freunde,

wenn sie die Überschrift lesen, dann werden sie sich fragen, was, bitteschön, haben ein Heiliger und das heutige Evangelium miteinander zu tun und das ist auch eine berechtigte Frage.

Zum einen die Sache mit den „Heiligen“. Da wurden früher Menschen  zu „Heiligen“ gesprochen und das geschieht sogar auch noch heutzutage. Was ist an diesen Menschen besonderes festzustellen? Was sind das für Menschen?

Ja und dann dieses Evangelium. Sind das wirklich Worte Jesu? ER spricht von Feuer, Zwietracht untereinander; also alles andere als die gewohnten Worte Jesu.

Wie passen also diese beiden Stücke zusammen?

Beginnen wir mit dem Evangelium.

Jesus tobt, ist geradezu außer sich. ER rüttelt uns auf und sagt: So geht das alles nicht mehr weiter. ER selbst ist das Feuer. Er möchte uns anzünden, damit wir brennen für Gott, damit brennen für unseren Glauben. Gerade in der heutigen Zeit sind alle Christen vieler Anfeindungen ausgesetzt. Vor lauter Hassreden, Lügen, Hetzen, ob im Internet oder auf offener Straße, bei KollegenInnen, Bekannten… Überall herrscht nur Zwietracht, Egoismus, Ellenbogengeneration, Egozentrik…

Wo wir heute hinschauen und hinhören, wo gibt es noch etwas Positives zu sehen oder zu hören? Inflation, Krieg, Waldbrände, Zukunftsängste, Klimaproblematik usw. Eigentlich müssten wir an dieser Stelle verzweifeln. Und nun redet Jesus auch noch so negativ daher, so sehr, dass man Angst bekommen muss.

Ich sage an diesem Punkt ganz deutlich: NEIN! Das ist nicht so!

Jesus macht uns darauf aufmerksam, dass wir uns entscheiden sollen, für wen wir unser Herz brennen lassen möchten. Die Spreu soll sich nun vom Weizen trennen. WIR sind nun gefragt und WIR dürfen jetzt „Farbe“ bekennen zu unserem Glauben. Jesus fordert uns alle auf für unseren Glauben „Frucht“ zu bringen. Dem Hilfesuchenden helfen, dem Hilflosen Trost spenden, den Alten helfen, die Kinder beschützen usw.

Jesus ist das Feuer vom Evangelium und Jesus möchte uns anzünden, dass wir genau dafür brennen. Tue Gutes deinem Nächsten!

Nun zu unserem Heiligen:

Maximilian Kolbe. Viele von ihnen können mit diesem Namen vielleicht überhaupt nichts anfangen. Dazu ein paar Hinweise.

Was hat Maximilian Kolbe gemacht?

Maximilian Maria Kolbe war ein polnischer Franziskaner-Minorit, Verleger und Publizist. Er wird heute von der katholischen Kirche als Heiliger und Märtyrer verehrt. Auch der evangelisch-lutherischen Kirche in Amerika und der anglikanischen Kirche gilt er als denkwürdiger Glaubenszeuge.

In der Zwischenkriegszeit betrieb Kolbe als Pater eine rege Missionsarbeit, die unter der deutschen Besetzung unterbunden wurde. 1941 wurde er verhaftet und nach Auschwitz deportiert, wo er für einen Mithäftling in den Hungerbunker ging und dort ermordet wurde.

Und nun sehen wir, wie diese beiden Teilstücke ein ganzes Stück ergeben. Dieser Pater Kolbe hat sich vom Feuer Gottes anzünden lassen, hat sich für einen Mitmenschen eingesetzt und sogar mit seinem Leben bezahlt.

Wir müssen unseren Einsatz für die Mitmenschen nicht gleich mit unserem eigenen Leben bezahlen, aber die kleinen Alltäglichkeiten sind die Grundlage unseres christlichen Daseins. Dann tragen wir die Tasche einer alten Dame nach Hause, helfen einem gestürzten Menschen wieder auf die Beine, gewähren wir einem anderen Teilnehmer auf der Straße die Vorfahrt oder geben unserem Nächsten einfach ein liebes Wort oder ein Lächeln in den Tag.

Wir können so viel Gutes tun und dadurch so bereichernd für die Welt sein.

Lasst uns also durch diese Taten das Feuer entfachen und die Welt neu erleuchten. Wir müssen uns also schon mitten ins Geschehen hinein wagen, mitten in die Arena!

Christ sein heißt sich entscheiden, sich engagieren, heißt seine Meinung – auch wenn sie unbequem ist – kundtun.

Maximilian Kolbe sagte einmal:

„Wir dürfen uns nicht so sehr an die Arbeit, an Amt, Würde und Ort klammern. Wichtig ist, dass jeder sich bemüht, den Willen Gottes zu erfüllen.

Mit diesen Gedanken möchte ich euch in die kommende Woche schicken und wünsche jedem Einzelnen brennende Momente.

Diakon Johannes Hilser, Kurat St. Franziskus

Taufe von Elias

Es war ein herrliches Erlebnis mit Christina und Richard die Taufe ihres Sohnes Elias in Forchheim zu feiern.

Dienst

Dienst braucht Kreativität, Hingabe und Kompetenz. Viel Spaß zusammen in Mission zu sein.

Herrliche Taufe im Freien

Wie schön kann es doch sein ein Fest des Lebens und des Geistes zu feiern.

Missionsreise

Portugal und Spanien
07. – 12.06.2022

Vor allem Besuche von Sehenswürdigkeiten und Kirchen sowie Begegnungen mit Klerikern und Projektleitern für Missionsarbeit. Austausch auch hier im Sinne von Missionsmöglichkeiten und Hilfsprojekten für benachteiligte Menschen.

Treffen mit Erzbischof

D. Julian Barrio Barrio

Wunderbare Gespräche über den Glauben

und unsere Mission in der Weltkirche

Kirchenrenovierung in Peru

Impuls Sonntag, den 12.06.2022

 „Freunde“

Liebe Christen und Mitmenschen, die an Gott glauben,

Das Schlagwort „Freunde“ und das Bild von Jesus und meinen zwei Boxermädchen Rosi und Asta,

habe ich bewusst gewählt.

Wenn ich mir die Frage stelle, wie viele Freunde*innen habe ich, die alles für mich tun würden, wie meine zwei Hunde, dann muss ich leider sagen, nur eine Person, meine Frau und eine zweite Person, die schon lange verstorben ist, aber noch heute unter uns weilt, Jesus.

Ihr werdet euch fragen, wie kommt der Mann zu dieser Aussage und Meinung. Viele werden sagen,

ich habe doch mehr Freunde. Doch was steckt hinter dem Wort Freunde, Freundschaft.

Es wir oft verwechselt mit Kumpels, Kameraden usw.

Ich möchte das Wort Freund/Freundschaft mal durchleuchten und mal erläutern, was dahintersteckt.

Laut Duden ist ein Freund eine Person, die einer anderen Person, „in Freundschaft verbunden ist“. Freundschaft wiederrum ist demnach ein „auf gegenseitiger Zuneigung beruhendes Verhältnis von Menschen zueinander“

In Wikipedia heißt es: Freundschaft bezeichnet ein auf gegenseitiger Zuneigung beruhendes Verhältnis von Menschen zueinander, das sich durch Sympathie und Vertrauen auszeichnet. Eine in einer freundschaftlichen Beziehung stehende Person heißt Freund beziehungsweise Freundin. Freundschaften haben eine herausragende Bedeutung für Menschen und Gesellschaften.

Ich verstehe unter wahrer Freundschaft:

Bedingungsloses Vertrauen gegenseitig,

Ein Mensch, dem man sein Herz ausschütten kann, ohne dass es ein anderer erfährt,

Ein Mensch, der einem Hilft, wenn Hilfe benötigt wird,

Ein Mensch, der zu einem hält, wenn es Probleme gibt,

Ein Mensch, der einem Ratschläge gibt, aber nicht einfordert,

Ein Mensch, der einem in der Not beisteht, egal was passiert ist,

Ein Mensch, der in höchster Gefahr vielleicht sogar sein Leben für mich gibt.

Und das alles, ohne eine Gegenleistung zu erwarten!

Jetzt versteht Ihr auch meine Frage nach wahrer Freundschaft.

Wenn ich die Kriterien an einen Freund*in anwende, wird es schwierig zu sagen ich habe einen Freund*in.

Ausnahme ist meine Frau, die ich auch als Freundin bezeichnen kann und meine zwei Hunde, die fast alle Kriterien erfüllen, ohne etwas zu verlangen. Naja, Asta und Rosi bekommen ein bisschen Futter und Leckerlis….mit den Ratschlägen an mich hapert es noch.

So habe ich, meine Frau als besten Freund. Wen habt Ihr?

Aber eine Person erfüllt alle meine Voraussetzungen eines guten Freundes und sicherlich auch deine.

„Jesus“!

Er hat sogar sein Leben für mich geopfert, und ist immer bei mir, wenn ich Ihn brauche.

Wenn Ihr also einen zuverlässigen Freund sucht,

der mit euch durchs Leben geht,

euch nie verlässt oder enttäuscht,

der Immer für euch da ist, Tag und Nacht,

der dich nicht bevormundet oder gar belügt,

der für dich, sich ans Kreuz schlagen ließ, um das Leid der Welt auf sich zu nehmen,

der für dich, sein Leben gegeben hat, um die Sünden dieser Welt auf sich zu nehmen,

der Auferstanden ist von den Toten, um dir zu beweisen, dass der Tod nicht das Ende ist,

Der an deiner Seide steht, wenn du am jüngsten Tage, vor Gott-Vater Zeugnis deines Lebens abgibst.

MacheJesus“ zu deinem Freund.

Er wird dich nie enttäuschen.

Gesegneten Sonntag

 Kurat Diakon Roman Weimann, Kuratie St. Patrick

Diakonenweihe im Christ-Katholischen-Missionsbistum

Die Kuraten

  • Johannes Hilser, St. Franziskus
  • Tobias Fank, St. Wendelin
  • Michael Reitze, St. Petrus
  • Roman Weimann, St. Patrick

wurden  in der alten Kirche in Wernfeld von +Missionsbischof Dr. Thomas Doell zu Diakonen geweiht.

Unsere Missionsarbeit trägt erste Früchte

Padre Jesus Gabriel Gutierrez erhält mit unseren Missionaren die hohe Internationale Anerkennung in Peru. Diese Anerkennung bekommen Menschen oder Organisationen, die sich für die Ärmsten der Armen einsetzen. Durch unsere Projektarbeit zusammen mit unseren Mitbrüdern in Peru und gesamt Südamerika gehen wir hier neue Wege. 

Es sind zwei Punkte die vor allem Anerkennung erhielten. Zunächst einmal der Fairtrade Gedanke, also dass in fairen Herstellungsabläufe produziert wird und Nachhaltigkeit in der Produktion und Naturbelassenheit hier in den ersten Zentren von uns umgesetzt wird. Und zum zweiten geben wir die Möglichkeit, dass arbeitslose und mittellose Menschen eine nachhaltige Beschäftigung erhalten.

Unsere ca. 100 Missionare leben tagtäglich mitten in den Armenvierteln von Lima und Peru. Sie zeigen damit, als reine Arbeiter, Priester und Missionare, dass sie sich solidarisieren und mit den Menschen für eine bessere Zukunft, getragen aus dem Glauben, unterwegs sind. Wir sind sehr stolz auf diese Anerkennung. Danke an Bischof Jesus und alle unsere Mitbrüder.