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Loslassen können

Können Sie leicht loslassen? Wir müssen ja im Laufe unseres Lebens immer wieder loslassen können: Eltern ihre Kinder und Kinder ihre Eltern. Menschen, die mit uns das Leben geteilt haben und mit einem Mal nicht mehr hier sind. So manchen Sport, weil es gesundheitlich nicht mehr geht oder einfach zu anstrengend geworden ist. Die vertraute Umgebung, in der wir so gerne gelebt haben. Oder den großen Lebenstraum, den man nicht mehr erreichen kann. Das sind Gedanken, die uns in diesen Tagen mehr beschäftigen, weil wir auch ein schon wieder zu Ende gehendes Jahr loslassen müssen…

Wir müssen loslassen – permanent und immer! Wie oft sind wir dennoch verbissen? In die feste Meinung, wir müssten allem und jedem immer gerecht werden und dabei spüren wir deutlich, dass genau das gerade immer mühsamer wird. Und manche halten an der Illusion fest, alte Zeiten würden wieder einmal zurückkommen und spüren eigentlich nur zu deutlich, dass diese unwiderruflich vorbei sind.

Loslassen – das gehört zum Leben dazu. Jede und jeder von uns muss ganz unterschiedliches loslassen: Menschen. Lebensformen. Arbeitsweisen. Ansichten und Einstellungen. Und manches davon müssen wir sogar loslassen, ob wir wollen oder nicht. Wir werden da in Vielem nicht einmal gefragt. Unser Leben gleicht einem andauernden Umzug. Momentan ziehen wir zwar nicht von einem Ort zum anderen, aber wir ziehen von einem Kalenderjahr in das nächste und können nicht alles mitnehmen, was uns wichtig ist.

Wie kann man Zeit „angemessen“ loslassen? Ohne, dass es weh tut? Ohne, dass man verkrampft? Dafür gibt es kein Patentrezept! Wie wir alle ganz unterschiedlich sind, so verschieden sind auch unsere Gewohnheiten, auf Abschiede, auf Trennungen oder auf Neustarts zu reagieren. Loslassen ist schwer – wir alle spüren das, gerade immer wieder im Spätjahr!

Ich habe für mich einen guten Anhaltspunkt gefunden, der mir – bei allem, was ich los- und hinter uns lassen muss: Helfen kann, uns auf das Neue nicht nur einlassen zu können, sondern es auch optimistisch anzunehmen. Zum Loslassen gehört immer auch das sich von vorneherein einlassen – auf neue Lebenswege, auf neue berufliche Herausforderungen, auf neue Umgebungen, auf andere Menschen. Denn ich bin mir sicher, dass auch nach diesem Jahr, bei allem, was sich verändert, auch sehr viel Gutes und Schönes auf uns wartet. Was wir dazu brauchen, ist immer wieder Mut, uns auf neue Lebensbedingungen einzulassen.

Ich wünsche Ihnen Mut dazu, immer wieder loslassen zu können, weil sich nicht nur das Leben immer wieder ändert, sondern auch wir uns mit dem Leben! Ich wünsche Ihnen, die Adventszeit nicht nur als Jahresabschluss, sondern auch Vorbereitung auf den Neubeginn zu erleben, zu erfahren und zu genießen.

Licht inmitten des Dunkels

Viele Menschen ließen sich berühren durch die Botschaft von Missionsbischof Thomas und den Impulsen von Dietholf Schröder, dem Verantwortlichen für den Waldfriedhof Trauberg. Es war eine sehr bewegende und inspirierende Veranstaltung: vor allem die Botschaft, dass in uns selbst Licht in allem Dunkeln sein kann. Im nächsten Jahr wird diese Segensfeier aufgrund der hohen Nachfrage durchgeführt werden.

Impuls zum 6. November: Die Frage nach der AuferstehungGib hier deine Überschrift ein

Evangelium (Lk 2027-383)

38 Gott aber ist nicht ein Gott der Toten,

sondern der Lebenden; denn ihm leben sie alle.

 

Liebe Freunde,

die Frage nach der Auferstehung drängte die Menschen bereits im Alten Testament und zieht sich wie ein roter Faden durch die gesamte Kirchengeschichte bis in unsere heutige Zeit hinein.

Immer wieder spüre ich wie wichtig es den Menschen ist, eine Art Sicherheit zu haben, das über das irdische Leben hinausgeht. Jeder von uns möchte sich quasi „absichern“, dass es auch nach dem Tod irgendwie weiter geht und in einer unbeschreiblichen schönen und angenehmen Komfortzone endet.

Ja, wir Menschen streben danach ewig zu leben und es in der Ewigkeit „schön“ zu haben.

In der Theologie gibt es zahlreiche Auferstehungstheorien, wie Jesus wohl auferstanden sein könnte, aber niemand weiß es wirklich. In Dogmen wollte man sogar die Auferstehung festlegen und definieren.

Im Mittelalter konnte man sich ein Stück „Himmel“ erkaufen durch den Ablass; dadurch dass man viel Geld spendete kaufte man sich von den Sünden frei und hatte somit ein gesichertes glückliches, ewiges Leben im Himmel.

Heutzutage ist es aber nicht besser. Menschen wollen ihre Körper einfrieren lassen, um später dann wieder eine Art Auferstehung erleben zu können und die Wissenschaft arbeitet auf Hochtouren daran überhaupt nicht mehr zu sterben zu können. Wollen wir Menschen wirklich ewig irdisch leben? Warum streben wir so sehr nach dieser Ewigkeit?

„Quo vadis, Menschheit?“ Wohin gehst du, Menschheit?

Muss ich denn wirklich wissen, was nach dem Tod auf mich zukommen soll?

Muss ich mir im irdischen Leben „Bonuspunkte“ sammeln, dass ich ein tolles ewiges Leben haben kann?

Muss ich mein ganzes irdisches Leben auf das ewige Leben ausrichten?

Tue ich hier auf Erden nur Gutes, damit es mir im ewigen Leben dann gut geht?

Benötigen wir Christen diese Art von Gewissheit für ein glückliches Leben in der Ewigkeit?

Ich sage hierzu ein klares NEIN, muss man nicht.

Um es mit den Worten von Dietrich Bonhoeffer zu sagen:

„Die Auferstehung Christi macht offenbar, dass wir Zukunft haben. Leiden und Tod verlieren dadurch nichts non ihrer Bitterkeit, aber sie erscheinen in einem neuen Licht!“

Für mich hat Bonhoeffer es genau in einem Satz ausgesagt.

Wir müssen das irdische Leben einfach nur so annehmen und akzeptieren wie es ist. Mit all seinen Höhen und mit all seinen Tiefen. Manchmal scheint der Weg zu enden und nicht mehr weiterzugehen und doch geht dieser Weg eines jeden weiter mit all seinen Freuden und mit all seinem Leid.

Was möchte ich ihnen allen damit auf den Weg geben?

Lasst euch einfach führen und leiten!

Lasst euch einfach in die Hände Gottes fallen und vertraut IHM!

Lasst euch einfach erst einmal auf das irdische Leben ein, hier und heute.

Lasst euch von Tiefen, Ängste und Nöten nicht unterkriegen und verzweifeln.

Tragt euer Licht nicht erst im ewigen Leben, sondern tragt es schon heute, jetzt, in die Welt hinein und erleuchtet damit die Dunkelheit in der Welt.

Für alles andere wird Gott schon sorgen.

Und wie lautete der wichtige Satz aus dem Evangelium?

„Gott aber ist nicht ein Gott der Toten, sondern der Lebenden; denn ihm leben sie alle“ LK 38

Mit diesen Gedanken möchte ich euch in die kommende Woche schicken und wünsche jedem Einzelnen leuchtende Momente.

Diakon Johannes Hilser, Kurat St. Franziskus

Unsere Missionare sind immer da, wo sie gebraucht werden

Wir sind in den entlegensten Gebieten in den Bergen, um den Menschen Hilfe zu bringen, materiell und gleichzeitig die Botschaft, die Hoffnung, Glauben und Kraft schenkt.

Mission in Peru wächst

Hier ist Padre Jose mitten unter den Leuten und verkündet die frohe Botschaft. Wir sind sehr dankbar, dass wir vielen Menschen Trost, Hoffnung und Hilfe geben können.

Jaron und Stefan im 7. Himmel

Eine wunderschöne Hochzeit und ein herrlicher Tag mit Renata und Joe

Taufe von Elias

Es war ein herrliches Erlebnis mit Christina und Richard die Taufe ihres Sohnes Elias in Forchheim zu feiern.

Missionsreise

Portugal und Spanien
07. – 12.06.2022

Vor allem Besuche von Sehenswürdigkeiten und Kirchen sowie Begegnungen mit Klerikern und Projektleitern für Missionsarbeit. Austausch auch hier im Sinne von Missionsmöglichkeiten und Hilfsprojekten für benachteiligte Menschen.

Treffen mit Erzbischof

D. Julian Barrio Barrio

Wunderbare Gespräche über den Glauben

und unsere Mission in der Weltkirche

Kirchenrenovierung in Peru

Diakonenweihe im Christ-Katholischen-Missionsbistum

Die Kuraten

  • Johannes Hilser, St. Franziskus
  • Tobias Fank, St. Wendelin
  • Michael Reitze, St. Petrus
  • Roman Weimann, St. Patrick

wurden  in der alten Kirche in Wernfeld von +Missionsbischof Dr. Thomas Doell zu Diakonen geweiht.

Unsere Missionsarbeit trägt erste Früchte

Padre Jesus Gabriel Gutierrez erhält mit unseren Missionaren die hohe Internationale Anerkennung in Peru. Diese Anerkennung bekommen Menschen oder Organisationen, die sich für die Ärmsten der Armen einsetzen. Durch unsere Projektarbeit zusammen mit unseren Mitbrüdern in Peru und gesamt Südamerika gehen wir hier neue Wege. 

Es sind zwei Punkte die vor allem Anerkennung erhielten. Zunächst einmal der Fairtrade Gedanke, also dass in fairen Herstellungsabläufe produziert wird und Nachhaltigkeit in der Produktion und Naturbelassenheit hier in den ersten Zentren von uns umgesetzt wird. Und zum zweiten geben wir die Möglichkeit, dass arbeitslose und mittellose Menschen eine nachhaltige Beschäftigung erhalten.

Unsere ca. 100 Missionare leben tagtäglich mitten in den Armenvierteln von Lima und Peru. Sie zeigen damit, als reine Arbeiter, Priester und Missionare, dass sie sich solidarisieren und mit den Menschen für eine bessere Zukunft, getragen aus dem Glauben, unterwegs sind. Wir sind sehr stolz auf diese Anerkennung. Danke an Bischof Jesus und alle unsere Mitbrüder.