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Alle Meldungen der vergangenen Monate

Aktuelles

Alles Gute zum Geburtstag lieber Bischof Jürgen

 

Deine Gemeinden, Mitbrüder und Freunde wünschen dir Gottes Segen, Gesundheit und Glück und vor allem:

Ich wünsche Dir Zeit

Ich wünsche Dir nicht alle möglichen Gaben,
Ich wünsche Dir nur, was die meisten nicht haben:
Ich wünsche Dir Zeit, Dich zu freun und zu lachen
und wenn Du sie nützt, kannst Du etwas draus machen.

Ich wünsche Dir Zeit für Dein Tun und Dein Denken,
nicht nur für Dich selbst, sondern auch zum Verschenken.
Ich wünsche Dir Zeit, nicht zum Hasten und Rennen,
sondern die Zeit zum Zufriedenseinkönnen.

Ich wünsche Dir Zeit, nicht nur so zum Vertreiben.
Ich wünsche, sie möge Dir übrig bleiben
als Zeit für das Staunen und Zeit für Vertraun,
anstatt nach der Zeit auf der Uhr nur zu schaun.

Ich wünsche Dir Zeit, nach den Sternen zu greifen
und Zeit, um zu wachsen, das heißt, um zu reifen.
Ich wünsche Dir Zeit, neu zu hoffen, zu lieben.
Es hat keinen Sinn, diese Zeit zu verschieben.

Ich wünsche Dir Zeit, zu Dir selber zu finden,
jeden Tag, jede Stunde als Glück zu empfinden.
Ich wünsche Dir Zeit, auch um Schuld zu vergeben.
Ich wünsche Dir: Zeit zu haben zum Leben!

Elli Michler

DANKE

AN UNSERE

SPENDER UND UNTERSTÜTZER

 

Gemeindehaus

Einen herzlichen Dank möchten wir schon jetzt an all die Privatpersonen, Dauerspender, Unternehmen, Vereine und Stiftungen richten, die uns  besonderem Maße mit einer Sach- oder Geldspende zur Seite stehen. Nur dank dieser Hilfe können wir unseren Projekte in den Missionen  am Leben halten.

Generalvikar 

Oliver van Meeren

Leben

COMEDORES

Wir sind tief berührt

über soviel soziales Engagement

und

die große Spendenbereitschaft!

Wunderschöner Ostergottesdienst

mit Bischof Thomas

Padres Jesus

Urbi et Orbi

Die Ansprache des Papstes im Wortlaut

Liebe Brüder und Schwestern, frohe Ostern!

Heute erschallt in aller Welt die Botschaft der Kirche: „Jesus, der Gekreuzigte, ist auferstanden, wie er gesagt hat. Halleluja.“

Die Osterbotschaft ist keine Einbildung, sie offenbart keine Zauberformel, sie zeigt keinen Fluchtweg angesichts der schwierigen Situation, die wir gerade durchleben. Die Pandemie ist immer noch in vollem Gange; die soziale und wirtschaftliche Krise ist sehr schwer, besonders für die Ärmsten. Trotzdem – und das ist skandalös – nehmen die bewaffneten Konflikte kein Ende und werden die militärischen Arsenale verstärkt. Und das ist der Skandal von heute.

Angesichts oder vielmehr inmitten dieser komplexen Realität enthält die Osterbotschaft in wenigen Worten ein Ereignis, das eine Hoffnung schenkt, die nicht enttäuscht: „Jesus, der Gekreuzigte, ist auferstanden.“ Sie berichtet uns nicht von Engeln oder Geistern, sondern von einem Menschen, einem Menschen aus Fleisch und Blut mit einem Gesicht und einem Namen: Jesus. Das Evangelium bezeugt, dass dieser Jesus, der unter Pontius Pilatus gekreuzigt wurde, weil er gesagt hat, er sei der Christus, der Sohn Gottes, am dritten Tag auferstanden ist gemäß der Schrift und wie er es selbst seinen Jüngern vorausgesagt hatte.

Der Gekreuzigte, nicht ein anderer, ist auferstanden. Gott der Vater hat seinen Sohn Jesus auferweckt, weil er seinen Heilswillen bis zum Ende erfüllt hat: Er hat unsere Schwachheit, unsere Leiden, ja unseren Tod auf sich genommen; er hat unsere Schmerzen gelitten, er hat die Last unserer Sünden getragen. Darum hat Gott der Vater ihn erhöht, und nun lebt Jesus Christus in Ewigkeit, er ist der Herr.

Die Zeugen berichten aber ein wichtiges Detail: Der auferstandene Jesus trägt die eingeprägten Wunden an Händen, Füßen und an der Seite. Diese Wundmale sind das ewige Siegel seiner Liebe zu uns. Jeder, der eine schwere Prüfung an Leib und Geist erlebt, kann in diesen Wunden Zuflucht finden und durch sie die Gnade der Hoffnung erlangen, die nicht enttäuscht.

„Der auferstandene Christus bedeutet Hoffnung für alle, die weiterhin unter der Pandemie leiden, für die Kranken und für diejenigen, die einen geliebten Menschen verloren haben.“

Der auferstandene Christus bedeutet Hoffnung für alle, die weiterhin unter der Pandemie leiden, für die Kranken und für diejenigen, die einen geliebten Menschen verloren haben. Der Herr schenke ihnen Trost und unterstütze die Anstrengungen der Ärzte und des Pflegepersonals. Alle Menschen, vor allem die schwächsten, brauchen Betreuung und haben ein Recht darauf, Zugang zu der notwendigen Pflege zu erhalten. Dies wird in dieser Zeit noch deutlicher, in der wir alle aufgerufen sind, die Pandemie zu bekämpfen, und in diesem Kampf stellen die Impfstoffe ein wesentliches Instrument dar. Im Sinne eines „Internationalismus der Impfstoffe“ fordere ich daher die gesamte internationale Gemeinschaft auf, in gemeinsamer Anstrengung die Verzögerungen bei der Impfstoffversorgung zu überwinden und eine solidarische Verteilung, speziell mit den ärmsten Ländern, zu fördern.

Der auferstandene Gekreuzigte bedeutet Stärkung für alle, die ihre Arbeit verloren haben oder sich in ernsten wirtschaftlichen Schwierigkeiten befinden und nicht über entsprechende soziale Sicherheiten verfügen. Der Herr lenke das Handeln der Behörden, damit allen, besonders den bedürftigsten Familien, die notwendigen Hilfen für einen angemessenen Lebensunterhalt angeboten werden. Die Pandemie führte leider zu einem dramatischen Anstieg der Zahl der Armen und zur weiteren Verzweiflung von Tausenden Menschen.

»Es ist erforderlich, dass die Armen aller Art wieder neue Hoffnung zu schöpfen beginnen«, sagte der heilige Johannes Paul II. auf seiner Reise nach Haiti. So denke ich in diesen Tagen gerade an das geliebte haitianische Volk und möchte es ermutigen, sich nicht von den Schwierigkeiten überwältigen zu lassen, sondern voll Vertrauen und Hoffnung in die Zukunft zu blicken. Und ich würde sagen, dass mein Gedanke ganz besonders euch gilt, liebste haitianische Schwestern und Brüder: ich bin euch nahe, ich bin nahe bei euch und ich wünschte, dass eure Probleme endgültig gelöst würden. Dafür bete ich, liebe haitianische Brüder und Schwestern.

„Ich bin den jungen Menschen auf der ganzen Welt nahe, und in dieser Stunde besonders denen in Myanmar, die sich für die Demokratie starkmachen und sich friedlich Gehör verschaffen, da sie wissen, dass Hass nur durch Liebe vertrieben werden kann.“

Der auferstandene Jesus bedeutet Hoffnung auch für so viele junge Menschen, die gezwungenermaßen für längere Perioden keine Schule oder Universität besuchen und keine Zeit mit Freunden verbringen konnten. Für uns alle ist es erforderlich, echte menschliche Beziehungen zu leben und nicht nur virtuelle, vor allem in dem Alter, in dem sich Charakter und Persönlichkeit ausbilden. Das haben wir am vergangenen Freitag in der Via Crucis der Kinder gehört. Ich bin den jungen Menschen auf der ganzen Welt nahe, und in dieser Stunde besonders denen in Myanmar, die sich für die Demokratie starkmachen und sich friedlich Gehör verschaffen, da sie wissen, dass Hass nur durch Liebe vertrieben werden kann.

Das Licht des auferstandenen Herrn möge eine Quelle neuen Lebens sein für die Migranten, die vor Krieg und Elend fliehen. In ihren Gesichtern erkennen wir das entstellte und leidende Gesicht des Herrn, der den Kalvarienberg hinaufgeht. Es soll ihnen nicht an konkreten Zeichen menschlicher Solidarität und Geschwisterlichkeit fehlen, die ein Unterpfand des Sieges des Lebens über den Tod sind, den wir an diesem Tag feiern. Ich danke den Ländern, welche die leidgeprüften Menschen auf ihrer Suche nach Zuflucht großzügig aufnehmen, insbesondere dem Libanon und Jordanien, die so viele Flüchtlinge des Syrienkonflikts beherbergen.

Möge das libanesische Volk, das schwierige und ungewisse Zeiten durchmacht, den Trost des auferstandenen Herrn erfahren und von der internationalen Gemeinschaft in seiner Berufung unterstützt werden, ein Land der Begegnung, des Miteinanders und des Pluralismus zu sein.

Christus, unser Friede, gebe es, dass das Getöse der Waffen im geliebten und gemarterten Syrien endlich aufhöre, wo Millionen von Menschen bereits unter unmenschlichen Bedingungen leben, ebenso im Jemen, dessen Ereignisse von einem ohrenbetäubenden und skandalösen Schweigen umhüllt sind, und in Libyen, wo sich nun ein Ausweg aus einem Jahrzehnt der Auseinandersetzungen und blutigen Zusammenstöße abzeichnet. Alle beteiligten Parteien mögen sich effektiv dafür einsetzen, die Konflikte zu beenden und es den vom Krieg ausgezehrten Völkern zu ermöglichen, in Frieden zu leben und mit dem Wiederaufbau ihrer jeweiligen Länder zu beginnen.

Die Auferstehung führt uns natürlich nach Jerusalem. Wir bitten den Herrn um Frieden und Sicherheit für die Stadt (vgl. Ps 122), damit sie ihrer Berufung entsprechen möge, ein Ort der Begegnung zu sein, an dem alle fühlen, dass sie Brüder und Schwestern sind, und Israelis und Palästinenser die Kraft des Dialogs finden, um eine stabile Lösung zu erreichen, nach der zwei Staaten Seite an Seite in Frieden und Wohlstand leben können.

An diesem Festtag kehre ich in Gedanken zum Irak zurück, den ich im vergangenen Monat besuchen durfte. Ich bete darum, dass er den eingeschlagenen Weg des Friedens fortsetzen kann, damit Gottes Traum von einer Menschheitsfamilie, die gegenüber allen ihren Kinder gastfreundlich und aufnahmebereit ist, Wirklichkeit wird.

„Die Kraft des auferstandenen Herrn möge die Völker Afrikas stützen, die ihre Zukunft durch interne Gewalt und durch den internationalen Terrorismus gefährdet sehen – besonders in der Sahelzone und in Nigeria sowie in der Region Tigray und in der Provinz Cabo Delgado.“

Die Kraft des auferstandenen Herrn möge die Völker Afrikas stützen, die ihre Zukunft durch interne Gewalt und durch den internationalen Terrorismus gefährdet sehen – besonders in der Sahelzone und in Nigeria sowie in der Region Tigray und in der Provinz Cabo Delgado. Alle Bemühungen mögen fortgesetzt werden, friedliche Lösungen für die Konflikte zu finden, und zwar unter Achtung der Menschenrechte und der Heiligkeit des Lebens sowie durch einen geschwisterlichen und konstruktiven Dialog im Geiste der Versöhnung und der tatkräftigen Solidarität.

Es gibt immer noch zu viele Kriege und zu viel Gewalt auf der Welt! Der Herr, der unser Friede ist, helfe uns, die Mentalität des Krieges zu überwinden. Er schenke es, dass alle Gefangenen der Konflikte, vor allem in der Ostukraine und in Berg-Karabach, gesund und heil zu ihren Familien zurückkehren können, und er rege die Regierenden in aller Welt dazu an, den neuen Rüstungswettlauf einzudämmen. Heute am 4. April wird der Welttag gegen die Antipersonenminen begangen. Diese heimtückischen und schrecklichen Sprengkörper töten oder verstümmeln jedes Jahr viele unschuldige Menschen und hindern die Menschheit daran, »gemeinsam Wege des Lebens [zu gehen], ohne die Gefahr von Zerstörung und Tod fürchten zu müssen«. Wie viel besser wäre eine Welt ohne diese Instrumente des Todes!

Liebe Brüder und Schwestern, auch in diesem Jahr haben vielerorts Christen das Osterfest unter großen Einschränkungen gefeiert, mitunter sogar ohne die Möglichkeit, an den liturgischen Feiern teilzunehmen. Beten wir, dass diese Einschränkungen, wie alle Einschränkungen der Kult- und Religionsfreiheit in der Welt, beseitigt werden können und dass es jedem gestattet ist, frei zu beten und Gott zu loben.

Inmitten der vielfältigen Schwierigkeiten, die wir durchmachen, wollen wir nie vergessen, dass wir durch die Wunden Christi geheilt sind (vgl. 1 Petr 2,24). Im Licht des Auferstandenen werden unsere Leiden verklärt. Wo Tod war, ist jetzt Leben; wo Trauer war, ist jetzt Trost. Dadurch, dass er das Kreuz auf sich nahm, hat Jesus unseren Leiden einen Sinn gegeben, und nun wollen wir beten, dass sich die segensreichen Wirkungen dieser Heilung in aller Welt ausbreiten.

Frohe, gesegnete und heilige Ostern!

„Memento mori“
allgegenwärtig
ist mein tod
mit der geburt
ist auch mein todesurteil
schon gefällt
die exekution kann sich
verzögern je nachdem
(Andreas Knapp)
Hosanna, rufen sie. Hosanna in der Höhe. Jubel und Begeisterung.
Die Leute haben sich viel von Jesus erhofft.
Hosanna heißt wörtlich übersetzt: Hilf doch!
Längst hatte sich Jesus einen Namen gemacht: Der Heiler der Kranken. Der mutige
Gegner derer, die das Sagen haben. Ein toller Prediger. Endlich ist er in Jerusalem.
Und sie sind freudig gespannt auf das, was jetzt kommt.
Wenn wir heute diese Erzählung lesen, wissen wir: der Einzug in Jerusalem hat kein
Happy End. Ein paar Tage später wird Jesus Prozess gemacht. Ein abgekartetes Spiel
zwischen den römischen Besatzern und der jüdischen Prominenz. Beiden war er zu
sehr auf die Füße getreten.
Und wieder ist die Menge da! Dieses Mal werden sie nicht rufen: „Hosanna“. Dieses
Mal werden sie schreien: „Ans Kreuz mit ihm, ans Kreuz mit ihm“. Ich sitze an einer
Kapelle und denke an viele von meinen Bekannten, die viel Gutes für die Kirche
geleistet haben. Durch verschiedene Umstände haben sie die Kirche verlassen und
jetzt werden sie als „Schwarze Schafe“ oder „Verräter“ bezeichnet.
Wenn jemand Erfolg hat, wird er bejubelt und gefeiert. Aber wehe, es geht
jemandem schlecht. Auf welche Menschen man sich verlassen kann, das weiß man
nicht, wenn es einem gut geht. Das findet man erst in schlechten Zeiten heraus.
Jesus geht es nicht anders als vielen anderen Menschen. Wo sind wir in dieser
Geschichte? Vielleicht geht es dem einen oder der anderen von uns wie Jesus.
Vielleicht haben wir das schon mal erlebt, wie Freunde sich plötzlich in Luft auflösen,
wenn es uns schlecht geht.
Aber vielleicht sind wir auch einer oder eine von den vielen, die in der Menge einfach
mitschreien.
Der Palmsonntag ist wie ein Spiegel.
Memento Mori.
Wo bin ich in dieser Geschichte?
Und wo sind Sie?
Ihr Michael Reitze